Eine Vision mit Wirkung
Eine Vision mit Wirkung
Wie aus persönlicher Verantwortung eine Stiftung entstand, die bis heute Menschen, Ideen und Projekte im Ruhrgebiet stärkt
„Ideen mit Wirkung für das Ruhrgebiet und weit über die Grenzen hinaus. Das ist unser Anspruch.“
Mit diesem Leitgedanken fördert die Brost-Stiftung seit ihrer Gründung im Jahr 2011 mutige, innovative und nachhaltige Projekte für die Menschen im Ruhrgebiet. Hinter diesem Engagement steht das außergewöhnliche Lebenswerk einer Frau, deren Haltung bis heute den Kurs der Stiftung prägt: Anneliese Brost.
Beim Stiftungstag 2026 möchten wir die Brost-Stiftung, ihre Ziele und ihre Arbeit vorstellen – und zugleich die Persönlichkeit würdigen, deren Vermächtnis den Grundstein für das heutige Wirken gelegt hat.
Anneliese Brost – Eine Frau mit Haltung und Tatkraft
Anneliese Brost (geb. Brinkmann) wurde am 4. September 1920 in Bochum geboren. Ihre Kindheit und Jugend waren geprägt von den politischen und gesellschaftlichen Umbrüchen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Krieg, Verfolgung und wirtschaftliche Unsicherheit bestimmten ihre frühen Lebensjahre.
Trotz vieler Hindernisse zeichnete sie sich durch Entschlossenheit, Mut und einen außergewöhnlichen Gestaltungswillen aus. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann sie ihre berufliche Laufbahn bei der Westfälischen Rundschau und wurde Teil des Gründungsteams der Zeitung. Dort begegnete sie ihrem späteren Ehemann Erich Brost, einem Journalisten und Verleger, mit dem sie nicht nur ihr Leben, sondern auch eine gemeinsame Vision teilte: unabhängigen Journalismus und gesellschaftliche Verantwortung.
Vom Medienhaus zum gesellschaftlichen Engagement
Mit dem Aufbau der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) wurde Anneliese Brost zu einer wichtigen Gestalterin eines Medienunternehmens, das weit über die Region hinaus Bedeutung erlangte. Als engste Vertraute und spätere Ehefrau von Erich Brost begleitete sie den Erfolg der WAZ-Mediengruppe über Jahrzehnte hinweg.
Nach dem Tod ihres Mannes führte sie das gemeinsame Lebenswerk als Verlegerin und Mitgesellschafterin weiter. Gleichzeitig engagierte sie sich mit großem persönlichem Einsatz für soziale und kulturelle Initiativen. Besonders die Förderung von Kindern und Jugendlichen, die Unterstützung älterer Menschen sowie Kunst und Kultur lagen ihr am Herzen.
Für ihr vielfältiges gesellschaftliches Engagement wurde Anneliese Brost mehrfach ausgezeichnet. Ihr Verständnis von Verantwortung ging dabei weit über wirtschaftlichen Erfolg hinaus: Wer gestalten kann, soll auch etwas für die Gemeinschaft bewirken.
Die Brost-Stiftung – Ein Vermächtnis mit Zukunft
In Erfüllung ihres testamentarischen Willens wurde 2011 die Brost-Stiftung mit Sitz in Essen gegründet. Sie führt das gemeinnützige Wirken ihrer Stifterin fort und entwickelt sowie fördert Projekte, die das Ruhrgebiet nachhaltig stärken.
Im Mittelpunkt stehen Vorhaben aus den Bereichen Kunst und Kultur, Jugend- und Altenhilfe, Bildung, Gesundheitsförderung, Wohlfahrtspflege sowie mildtätige Zwecke. Dabei setzt die Stiftung bewusst auf innovative Ideen, starke Konzepte und Kooperationen, die Menschen zusammenbringen und gesellschaftliche Teilhabe fördern.
Das Ziel ist es, Impulse für die Region zu schaffen, die über das Ruhrgebiet hinaus Wirkung entfalten – ganz im Sinne von Anneliese Brost, deren Heimat und Herzensanliegen das Ruhrgebiet stets geblieben ist.
Heute begleitet die Brost-Stiftung zahlreiche Projekte, die Menschen miteinander verbinden, neue Perspektiven eröffnen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Ob Kulturprojekte, Bildungsinitiativen, Gesundheitsförderung oder soziale Innovationen – stets steht die Frage im Mittelpunkt, wie positive Veränderungen für die Region angestoßen werden können.
Die Stiftung versteht sich dabei nicht nur als Förderin, sondern auch als Impulsgeberin. Sie unterstützt Vorhaben mit Strahlkraft, die zeigen, wie aus guten Ideen konkrete Wirkung entstehen kann.
Stiftungstag 2026: Lernen Sie die Brost-Stiftung kennen
Am 3. September 2026 lädt die Brost-Stiftung zum Stiftungstag 2026 in den Erich-Brost-Pavillon auf Zeche Zollverein in Essen ein. Besucherinnen und Besucher erhalten die Gelegenheit, die Stiftung, ihre Projekte und das Vermächtnis von Anneliese Brost näher kennenzulernen.
Freuen Sie sich auf spannende Einblicke in die Stiftungsarbeit, Begegnungen mit Projektpartnern sowie inspirierende Gespräche über die Zukunft des Ruhrgebiets.
Wir freuen uns darauf, Sie beim Stiftungstag 2026 begrüßen zu dürfen.
Der Stiftungstag 2026 ist bereits vollständig ausgebucht. Eine Anmeldung ist daher leider nicht mehr möglich. Aktuelle Eindrücke und Einblicke in die Veranstaltung begleiten wir am Veranstaltungstag auf unseren Social-Media-Kanälen.