Ein literarischer Abend über das Verbindende
Ein literarischer Abend über das Verbindende
Lesung mit dem Metropolenschreiber Ruhr 2026 im Ruhr Museum
Gemeinsam mit dem Ruhr Museum lädt die Brost‑Stiftung zu einem besonderen literarischen Abend auf dem UNESCO‑Welterbe Zollverein ein. Im Mittelpunkt steht der Metropolenschreiber Ruhr 2026, Dr. Peter Neumann, der im Rahmen seines Residenzjahres im Ruhrgebiet aus seinem aktuellen Essay „Mentalitäten. Wie wir besser verstehen, was uns trennt und was uns eint“ liest.
Literatur als Spiegel der Region
Seit 2017 ermöglicht das von der Brost‑Stiftung initiierte Programm „Metropolenschreiber Ruhr“ Autorinnen und Autoren aus ganz Deutschland, für ein Jahr ins Ruhrgebiet zu ziehen. Ziel des Projekts ist es, die Region aus einer neuen Perspektive zu erkunden: mit offenem Blick für ihre Geschichte, ihre Menschen und ihre gesellschaftlichen Brüche – und diese Eindrücke literarisch festzuhalten.
Die eingeladenen Schriftstellerinnen und Schriftsteller leben und arbeiten während ihres Residenzjahres im Revier, treten in den Dialog mit der Region und veröffentlichen ihre Beobachtungen in Essays, Texten oder Büchern. So entsteht Jahr für Jahr ein vielschichtiges literarisches Panorama des Ruhrgebiets – jenseits von Klischees, nah an den Menschen.
Dr. Peter Neumann – Metropolenschreiber Ruhr 2026
Mit Dr. Peter Neumann übernimmt 2026 ein profilierter Philosoph, Autor und ZEIT‑Redakteur diese Rolle. Während seines Aufenthalts in Mülheim an der Ruhr setzt er sich intensiv mit dem gesellschaftlichen und kulturellen Gefüge der Region auseinander. Seine Beobachtungen verbindet er mit philosophischen Fragestellungen zu Identität, Zusammenhalt und gesellschaftlichem Wandel.
Diese Themen stehen auch im Mittelpunkt seiner Lesung am 28. April 2026. In seinem aktuellen Essay „Mentalitäten. Wie wir besser verstehen, was uns trennt und was uns eint“ (Siedler, 2025) fragt Neumann danach, wie unterschiedliche Denk‑ und Lebensweisen entstehen – und wie ein besseres gegenseitiges Verständnis möglich wird. Das Buch ist ein kluger, zugleich zugänglicher Beitrag zur Debatte über gesellschaftlichen Zusammenhalt in einer zunehmend polarisierten Zeit.
Ein Abend zwischen Literatur, Philosophie und Zeitdiagnose
Die Lesung bietet nicht nur Einblicke in Neumanns aktuelles Werk, sondern auch in seine Arbeit als Metropolenschreiber Ruhr. Sie lädt dazu ein, das Ruhrgebiet als Resonanzraum für größere gesellschaftliche Fragen zu begreifen – und Literatur als Mittel des Verstehens und der Verständigung.
Der Abend wird moderiert von Dr. habil. Solvejg Nitzke, renommierte Literaturwissenschaftlerin der Ruhr-Universität Bochum.
Mehr Informationen zur Lesung gibt es hier: 28. April im Ruhr Museum
Alles rund um das Projekt Metropolenschreiber Ruhr auf unserer Projektseite.