Von der Preisverleihung auf die große Leinwand
Von der Preisverleihung auf die große Leinwand
Vier von Hier: Ein Film über Herkunft, Heimat und das Ruhrgebiet
Mit dem Dokumentarfilm Vier von hier hat die Brost-Stiftung ein außergewöhnliches Filmprojekt initiiert und auf den Weg gebracht.
Regisseur Christoph Rüter begleitet darin Dietmar Bär, Joachim Król, Peter Lohmeyer und Armin Rohde an die Orte ihrer Kindheit und Jugend. Es entsteht ein persönliches Porträt vierer Künstler, deren Lebenswege eng mit dem Ruhrgebiet verbunden sind, und zugleich ein filmischer Blick auf eine Region, die Menschen prägt, Identität stiftet und Geschichten hervorbringt.
Nach der erfolgreichen Premiere in der Lichtburg Essen im Frühjahr 2026 geht der Film nun auf Kinotour.
In Köln, Dortmund und Bochum haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, Vier von hier auf der großen Leinwand zu erleben und anschließend mit jeweils einem der Protagonisten persönlich ins Gespräch zu kommen.
Vom Brost-Ruhr Preis zum Dokumentarfilm
Der Ursprung von Vier von hier liegt in der Verleihung des Brost-Ruhr Preises 2024 im Schauspielhaus Bochum. Dort zeichnete die Brost-Stiftung erstmals die vier Schauspieler Dietmar Bär, Joachim Król, Peter Lohmeyer und Armin Rohde gemeinsam aus. Die Ehrung würdigte nicht nur ihre künstlerischen Leistungen, sondern auch ihre besondere Verbundenheit mit dem Ruhrgebiet.
Für die Brost-Stiftung markierte diese Preisverleihung zugleich den Beginn eines neuen Projekts. Aus einem ursprünglich für den Festabend produzierten Kurzfilm entwickelte sich die Idee, die Geschichten der vier Preisträger weiterzuerzählen. Gemeinsam mit dem vielfach ausgezeichneten Dokumentarfilmer Christoph Rüter entstand daraus ein abendfüllender Dokumentarfilm, der Herkunft, Erinnerung und die kulturelle Prägung durch das Ruhrgebiet in den Mittelpunkt rückt.
Persönliche Gespräche, Archivmaterial und atmosphärische Aufnahmen verbinden sich zu einem vielschichtigen Porträt. Der Film zeigt das Ruhrgebiet dabei nicht als Kulisse, sondern als Lebensraum und kulturellen Möglichkeitsraum, der Menschen und Biografien nachhaltig prägt.
Eine bewegende Premiere in der Lichtburg Essen
Als Vier von hier im April 2026 in der ausverkauften Lichtburg Essen erstmals öffentlich gezeigt wurde, war die Resonanz überwältigend. Über 1.000 Gäste erlebten einen emotionalen Premierenabend, der von langanhaltendem Applaus und großer Begeisterung begleitet wurde.
Der Film machte deutlich, wie eng die Lebensgeschichten seiner Protagonisten mit ihrer Herkunft verwoben sind. Gleichzeitig eröffnete er einen neuen Blick auf das Ruhrgebiet und seine Menschen. Die Dokumentation vertieft jene Themen, die bereits bei der Brost-Ruhr Preisverleihung sichtbar wurden: die Bedeutung von Heimat, die Kraft von Erinnerungen und die Frage, wie Herkunft Lebenswege prägt.
Die erfolgreiche Premiere bestätigte den Wunsch, den Film über diesen einen Abend hinaus einem breiten Publikum zugänglich zu machen. So entstand die Idee einer Kinotour, die die Geschichten dorthin zurückbringt, wo sie ihren Ursprung haben: ins Ruhrgebiet und zu den Menschen der Region.
Die Kinotour startet!
Nach dem erfolgreichen Auftakt lädt die Brost-Stiftung nun zu weiteren Stationen der Kinotour ein. Bei jeder Vorführung ist einer der Protagonisten persönlich vor Ort und spricht gemeinsam mit Moderatorin Sabine Heinrich über seinen Weg aus dem Revier in die deutsche Film- und Theaterlandschaft, über prägende Erfahrungen und die Geschichten hinter dem Film.
Die ersten drei Termine der Tour:
- 1. Oktober 2026 | Köln mit Joachim Król in der ASTOR Film Lounge Köln.
- 20. Oktober 2026 | Dortmund mit Dietmar Bär in der Schauburg Dortmund.
- 10. November 2026 | Bochum mit Armin Rohde im Casablanca Kino Bochum.
Die Kinotour macht Vier von hier zu mehr als einer Filmvorführung. Sie schafft Raum für persönliche Begegnungen, gemeinsame Erinnerungen und Gespräche über das Ruhrgebiet, seine Menschen und die Geschichten, die sie miteinander verbinden.