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Ein Ort, an dem Heimat entsteht

Ein Ort, an dem Heimat entsteht

Die Bochumer Straße: Heimat beginnt dort, wo Menschen gestalten

Was macht einen Ort zu Heimat? Ist es die Geschichte, die Menschen oder das gemeinsame Engagement für die Zukunft?

 

Mit „Heimat Ruhr II – Vor Ort mit Peter Lohmeyer“ geht die Brost-Stiftung genau diesen Fragen nach. Den Auftakt bildet die Bochumer Straße in Gelsenkirchen-Ückendorf – ein Quartier, das zeigt, wie Heimat durch Begegnung, Kultur und gemeinsames Gestalten entstehen kann.

 

Nach dem erfolgreichen Start der Reihe „Heimat Ruhr – Vor Ort mit Peter Lohmeyer“ in den Jahren 2024 und 2025 setzt die Brost-Stiftung das Projekt fort. Im Mittelpunkt stehen verstärkt Orte, an denen Menschen Verantwortung übernehmen, kulturelle Räume schaffen und Zusammenhalt erlebbar machen. Die Bochumer Straße ist dafür ein besonders eindrucksvolles Beispiel.

Ein Quartier im Wandel

Die Bochumer Straße hat sich in den vergangenen Jahren zu einem lebendigen Kultur- und Kreativstandort entwickelt. Hier treffen Nachbarschaft, Kunst, gesellschaftliches Engagement und neue Ideen aufeinander. Kulturorte, Ateliers, Initiativen und kreative Projekte tragen dazu bei, das Quartier aktiv weiterzuentwickeln und neue Perspektiven für das Zusammenleben zu schaffen.

 

Mit Einrichtungen wie dem Kulturzentrum HIER IST NICHT DA, dem unabhängigen Buchladen readymadebooks, dem Café Ütelier oder dem UmBauLabor wird sichtbar, wie vielfältig Heimat im Ruhrgebiet gelebt werden kann. Einblicke in diese Orte geben wir euch auf unseren Social Media Kanälen.

Aus der „Kalten Halle“ wird ein warmer Ort der Begegnung

Ein besonderer Schauplatz von „Heimat Ruhr II“ ist die Kalte Halle auf der Bochumer Straße. Der Name mag kühl klingen, doch ihr Potenzial könnte kaum wärmer sein: Hier entsteht ein Ort für Begegnung, Kultur und gemeinsames Erleben.

 

Die Halle wird derzeit umfassend weiterentwickelt und bildet künftig das Herzstück eines neuen Kreativhofs. Wo früher das Gelsenkirchener Nachtleben zu Hause war, entsteht heute Raum für kulturelle Formate, Austausch und neue Ideen – auch bei der diesjährigen ExtraSchicht war diese schon ein Ort des Geschehens. Damit wird die Halle selbst zum Sinnbild dessen, was das Projekt sichtbar machen möchte: Heimat entsteht dort, wo Menschen Orte nicht aufgeben, sondern gemeinsam weiterdenken und neu beleben.

Heimat sichtbar machen, Kultur stärken

Das Ruhrgebiet ist seit Generationen von Wandel geprägt. Migration, Strukturwandel und gesellschaftliche Veränderungen haben die Region geformt und bringen immer wieder neue Fragen nach Zugehörigkeit und Zusammenhalt hervor. Gleichzeitig stehen viele Kulturorte und öffentliche Räume vor Herausforderungen.

 

Mit „Heimat Ruhr II – Vor Ort mit Peter Lohmeyer“ möchte die Brost-Stiftung Menschen zusammenbringen, lokale Kulturorte stärken und den Dialog darüber fördern, was Heimat heute bedeutet. Denn Heimat ist kein fertiger Zustand. Sie entsteht dort, wo Menschen ankommen, Verantwortung übernehmen und ihre Umgebung aktiv mitgestalten.

 

Die Bochumer Straße in Ückendorf zeigt eindrucksvoll, wie das gelingen kann – und macht den Auftakt von Heimat Ruhr II zu einem Ort, an dem Heimat nicht nur Thema ist, sondern tagtäglich gelebt wird.

 

Mehr Informationen: Heimat Ruhr II – Vor Ort mit Peter Lohmeyer

Titelbild + Bild 2: ExtraSchicht 2026 © Anna Marx, Quartier Bochumer Str. 72