Zum Inhalt springen

Udo L. – und näher kommen Sie nicht mehr dran!

Ausstellung in Gronau nimmt Sie mit in sein Hotelzimmer

Planet „80“ hat er links liegen lassen, jetzt steuert Udo Lindenberg  die nächste Galaxy an: Am 04. Juni eröffnet in seiner Heimatstadt Gronau die multimediale Sonderschau „Udo L. lebt im Hotel. Exclusive Einblicke in meine Panikzentrale“. Und die Macher des Projektes versprechen: Näher dran geht nicht!

Das Domizil des Panikrockers im Hamburger Hotel „Atlantic“ wurde fast komplett „umgezogen“: Ein Team des rock‘n’popmuseum hat aus Zimmer 570 Gegenstände wie ein rotes Sofa, den Teppich, Verkleidungen der Heizung, den Kühlschrank, seinen Router, Drucker, und noch vieles mehr nach Gronau geschafft.

 

„Wie schön, dass du ausgerechnet auf diesem Planeten gelandet bist.“

— Sänger Rolf Zuckowski zu Udos 80. Geburtstag am 17. Mai 2026

Seit zwei Jahren laufen die Vorbereitungen, ein ganzes Heer von Technikern, Elektrikern, Schreinern und viele andere Helferinnen und Helfern hat den Wiederaufbau der alten „Panikzentrale“ umgesetzt. Originalgetreu bis zur Fotografie der Eltern. „Mehrere Räume bieten Besuchern das Erlebnis, interaktiv in Udos Leben einzutauchen“, verspricht Frank Bartsch. Dazu gehört nicht nur die Sammlung der Goldenen Schallplatten, sondern auch Musik, die Lindenberg geprägt hat, von Miles Davis bis Falco. Die Fans können Postkarten auswählen, die Geschichten aus einem prallen Panikrockerleben erzählen.

Keine Begegnung zum Schnelldurchlauf. „Die Dauerausstellung nimmt sicher mehr als eineinhalb Stunden Zeit in Anspruch“, erklärt Thomas Mania. „Für die Hotelzimmer inklusive Datenbanken und Installationen sollten sich die Besucher eine weitere Stunde Zeit nehmen.“

Der Meister kommt persönlich vorbei

Udo Lindenberg wird am Vorabend der Ausstellungseröffnung in Gronau erwartet. „Ich hoffe, wir sind dem Original so nahegekommen, dass ihm das Hotelzimmer gefallen wird“, wünscht sich Mania. Die Ausstellung, ermöglicht durch die Unterstützung des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Brost-Stiftung, des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stadt Gronau sowie des Freundeskreises des rock’n’popmuseums, spielt bewusst mit Nähe, Intimität und dem Mythos des Ausnahmekünstlers. Für die Brost-Stiftung bildet sie einen weiteren Meilenstein der über Jahre gewachsenen erfolgreichen Kooperation mit Lindenberg – der bis zum „Konzert der Hundertjährigen“, zu dem Udo bereits für 2046 eingeladen hat, noch einige Projekte folgen könnten…