Ein echter Udo Lindenberg für das Ruhr Museum
Ein echter Udo Lindenberg für das Ruhr Museum
Ein besonderes Highlight findet seine Fortsetzung:
Nach dem großen Erfolg der Ausstellung „Udo Lindenberg. Kometenhaft panisch – Likörelle, Udogramme, nackte Akte & viel mehr“ in der LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen mit rund 66.000 Besuchern bleibt ein Werk der Schau dem Ruhrgebiet erhalten. Das eigens von der Brost-Stiftung bei Lindenberg beauftragte Gemälde „I love Ruhrgebeat“ hat ab sofort einen Platz in der Dauerausstellung des Ruhr Museums auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein.
„Ein Toast auf das Ruhrgebiet“
Am 29. Januar 2026 überreichten Prof. Bodo Hombach, Vorstandsvorsitzender der Brost-Stiftung, sowie der stellvertretende Vorsitzende Dr. Boris Berger das Bild dem Ruhr Museum als Dauerleihgabe. Prof. Bodo Hombach: „Udo malt hier keine Landschaft, sondern ein Gefühl. Heimat mit Haltung, Herz mit Augenzwinkern. Das ist ein Toast auf das Ruhrgebiet – und genau richtig im Ruhr Museum.“
„Die Ausstellung war wirklich ein spektakulärer Erfolg. Mehrfach verlängert und mit einem Besucherrekord, den man in der LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen bisher nicht kannte.“
— Prof. Bodo Hombach, Vorstandsvorsitzender der Brost-Stiftung
„Bringt auf den Punkt, was das Ruhrgebiet ausmacht“
Prof. Heinrich Theodor Grütter, Direktor des Ruhr Museums, lobte das Engagement der Brost-Stiftung für das Ruhrgebiet sowie die langjährige fruchtbare Zusammenarbeit: „Wie kaum eine andere Stiftung kümmert sich die Brost-Stiftung um die Geschichte und Kultur des Ruhrgebiets. Das Ruhr Museum und die Brost-Stiftung haben immer wieder zusammengearbeitet, ganz aktuell engagiert sie sich auch im Rahmen der frisch eröffneten Ausstellung HOLO-VOICES in Halle 8. Ich bin glücklich und stolz, dass wir das Gemälde von Udo Lindenberg nun dauerhaft zeigen können.“
Zum neuen Ausstellungsstück ergänzte Prof. Grütter: „Udo Lindenberg bringt mit ‚I love Ruhrgebeat‘ auf den Punkt, was das Ruhrgebiet ausmacht. Dieses Werk passt hervorragend in unsere Dauerausstellung, weil es die Geschichte und Identität der Region aus einer zeitgenössischen, künstlerischen Perspektive ergänzt.“
Einziger Wehrmutstropfen: Laut Grütter ziere das Werk das „falsche“ Stadion: „Leider hat Udo Lindenberg das Westfalenstadion und nicht die Arena auf Schalke gemalt.“, fügte er mit einem Augenzwinkern hinzu.
Udo Lindenberg: „I love Ruhrgebeat“
Das ausdrucksstarke Werk des berühmten deutschen Rockmusikers ist nun ein besonderes Highlight unter den 6.000 Objekten der Dauerausstellung. Ab sofort ist es auf der 6-Meter-Ebene der Kohlenwäsche zu sehen. Lindenberg, der dem Ruhrgebiet seit vielen Jahren eng verbunden ist, setzt in seinem Gemälde der Kulturlandschaft der Region ein Denkmal. Es drückt die enge Beziehung des Musikers zum Ruhrgebiet aus und zeigt Wahrzeichen der Industriekultur wie das Welterbe Zollverein, den Gasometer in Oberhausen oder die Duisburger Landmarke „Tiger & Turtle“.