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Publikumsliebling bis zum Schluss: Lindenberg-Ausstellung endet rekordverdächtig 

Publikumsliebling bis zum Schluss: Lindenberg-Ausstellung endet rekordverdächtig

Eingeschlagen wie ein Komet: Mit einem außergewöhnlichen Besucherrekord ist am 18. Januar 2026 die von der Brost-Stiftung geförderte Ausstellung „Udo Lindenberg. Kometenhaft panisch – Likörelle, Udogramme, nackte Akte & viel mehr“ in der LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen zu Ende gegangen.

 

Rund 66.000 Besucherinnen und Besucher aus NRW, ganz Deutschland und den Niederlanden machten die Retrospektive zur meistbesuchten Ausstellung in der Geschichte des Hauses. Mehr als 300 Werke – von frühen Zeichnungen über ikonische Likörelle bis hin zu politischen Arbeiten – begeisterten seit Juni 2025 ein breites Publikum. Lindenbergs unverwechselbare Mischung aus Humor, Haltung und Poesie traf dabei genau den Ton, der im Ruhrgebiet besonders resoniert: direkt, herzlich, nahbar. 

 

Der enorme Andrang führte gleich zweimal zu Verlängerungen der Laufzeit. Dank der Unterstützung der Brost-Stiftung konnte die Ausstellung weit über den Sommer hinaus fortgeführt werden – und wurde so für viele Menschen zu einem der kulturellen Höhepunkte des Jahres. 

"Danke dir, lieber Udo!"

Ministerpräsident Hendrik Wüst betonte die besondere Verbindung des Künstlers zum Ruhrgebiet: „Udo Lindenberg und das Ruhrgebiet, das ist schon kongenial: Geradeaus. Direkt. Offen. Herzlich. Auch als Maler ist Udo Lindenberg absolut unverwechselbar. Über 60.000 Menschen haben seine Bilder in dieser Ausstellung entdeckt, bewundert und bestaunt.“ 

 

Er hob zudem Lindenbergs klare Haltung hervor: „Bilder, die eine klare Haltung, Rückgrat und Werte zeigen, für die Udo Lindenberg immer gestanden hat: gegen Hass und Diskriminierung, für Demokratie, für soziale Gerechtigkeit, für Menschlichkeit und Toleranz. Danke Dir, lieber Udo! Und ‚Danke‘ an die Brost-Stiftung unter Bodo Hombach, die diese Ausstellung möglich gemacht hat.“ 

 

Auch Prof. Bodo Hombach, Vorsitzender des Vorstandes der Brost-Stiftung, beschreibt die Ausstellung als eindrucksvolles Zusammenspiel zwischen Menschen, Ort und Haltung: „In einer Welt zwischen Schockstarre und Taumelflug haben wir hier ein Gesamtkunstwerk erlebt. Mensch und Ort haben sich gefunden. Nicht Gesäusel – Klartext statt Krawatte. Ort mit Geschichte – Mann mit Eigenschaften. Immer geradeaus. Immer mit Herz. Immer mit Augenzwinkern. Wir danken Udo Lindenberg – schön, dass es Dich gibt. Und wir danken den wunderbaren Besuchern, die sich für dieses Gesamtkunstwerk geöffnet haben.” 

 

Seine Worte unterstreichen die besondere Chemie zwischen Künstler, Ausstellungsort und Publikum – und würdigen die Offenheit, mit der sich die Besucherinnen und Besucher auf Lindenbergs vielfältiges Werk eingelassen haben. 

 

Dr. Christine Vogt, Direktorin der LUDWIGGALERIE, zeigt sich ebenfalls beeindruckt: „Rund 66.000 Besucherinnen und Besucher sind ein starkes Zeichen – für das Haus, aber auch für das Ruhrgebiet als Kulturraum. Das Publikum hat die Ausstellung nicht nur besucht, sondern sie regelrecht getragen.“ 

Ein Stückchen Udo bleibt dem Ruhrgebiet erhalten

Ein besonderes Highlight findet seine Fortsetzung: Das eigens von der Brost-Stiftung beauftragte Werk „I love Ruhrgebeat“ wird am 29. Januar 2026 offiziell an das Ruhr Museum übergeben und künftig in dessen Dauerausstellung zu sehen sein. Damit bleibt Lindenbergs Verbundenheit mit dem Ruhrgebiet dauerhaft sichtbar. 

 

Hier gibt es mehr Informationen:

Udo Lindenberg „Kometenhaft panisch — Likörelle, Udogramme, nackte Akte & vieles mehr“