Ein Zeichen zum Welttag der kulturellen Vielfalt
Ein Zeichen zum Welttag der kulturellen Vielfalt
Vom Ankommen und Dazugehören: Der "Melting Pott" Ruhrgebiet
Am 21. Mai wird weltweit der Welttag der kulturellen Vielfalt gefeiert – ein Tag, der für Dialog, gegenseitiges Verständnis und die Bedeutung kultureller Vielfalt in unserer Gesellschaft steht. Für die Brost‑Stiftung ist dieser Gedanke gelebte Realität: im Ruhrgebiet, einer Region, die wie kaum eine andere von Migration, Wandel und Zusammenhalt geprägt ist.
Mit unserem Projekt „GESICHTER DES REVIERS – Vom Ankommen und Dazugehören“ machen wir genau diese Vielfalt sichtbar – und hörbar. Im Rahmen der Vernissage von Armin Rohdes Ausstellung im Ruhr Museum am 25. April konnten die Stimmen derjenigen laut werden, die dieses Projekt ausmachen.
Das Ruhrgebiet als Raum der Vielfalt und des Zusammenhalts
Das Video bringt die Perspektiven der Porträtierten, ihrer Familien, der Besucherinnen und Besucher sowie von Armin Rohde und dem Vorstand der Brost‑Stiftung zusammen. Sie alle sprechen darüber, was kulturelle Vielfalt für sie bedeutet – persönlich, emotional und aus ihrer eigenen Erfahrung heraus.
Es geht um das Ankommen in einer neuen Heimat, um Herausforderungen und Chancen, vor allem aber um das Gefühl, dazuzugehören. Die Stimmen zeigen: Vielfalt ist kein abstrakter Begriff, sondern gelebter Alltag – im Ruhrgebiet ebenso wie darüber hinaus.
Die Ausstellung im Ruhr Museum macht sichtbar, was das Ruhrgebiet seit jeher auszeichnet: ein Miteinander unterschiedlichster Lebenswege, geprägt durch Migration und gegenseitige Unterstützung. Ein wahrer „Melting Pott“.
Die großformatigen Porträts von Armin Rohde zeigen Menschen, deren Geschichten eng mit der Region verbunden sind. Sie erzählen von persönlichen Wegen, von Brüchen und Neuanfängen – und davon, wie Vielfalt zu einer gemeinsamen Stärke wird.
Gerade diese Perspektiven machen deutlich: Das „Wir“ im Ruhrgebiet entsteht nicht aus Herkunft, sondern aus dem, was Menschen gemeinsam beitragen und miteinander gestalten.
Ein Projekt, das Dialog schafft
Mit dem Projekt verfolgt die Brost‑Stiftung das Ziel, gesellschaftlichen Dialog zu fördern und die Identität des Ruhrgebiets differenziert sichtbar zu machen.
Das Projekt lädt dazu ein, innezuhalten und zuzuhören – und dabei neue Perspektiven auf Themen wie Migration, Zugehörigkeit und Zusammenhalt zu gewinnen. Es macht erfahrbar, wie eng individuelle Lebensgeschichten mit der Entwicklung einer ganzen Region verbunden sind.
Vielfalt sichtbar machen – heute und jeden Tag
Der Welttag der kulturellen Vielfalt erinnert uns daran, wie wertvoll kulturelle Unterschiede für das Zusammenleben sind. Im Ruhrgebiet zeigt sich diese Vielfalt jeden Tag – in den Menschen, ihren Geschichten und ihrem gemeinsamen Engagement für eine offene, solidarische Gesellschaft.
Die Ausstellung „GESICHTER DES REVIERS – Vom Ankommen und Dazugehören“ ist eine Einladung, hinzuschauen und zuzuhören – und die Stimmen des Reviers auf sich wirken zu lassen.