„I did it my way“ feiert Premiere bei der Ruhrtriennale 2025
Ein Abend zwischen Sinatra, Nina Simone und großen Emotionen
Die Ruhrtriennale 2025 hat mit der Premiere von „I did it my way“ in der Bochumer Jahrhunderthalle einen weiteren Höhepunkt ihres Programms gesetzt. Unter der Regie des international renommierten Ivo Van Hove verbindet die „Popsong-Theatererzählung“ Klassiker von Frank Sinatra und Nina Simone mit einer modernen Trennungsgeschichte und lädt das Publikum auf eine musikalische Reise zwischen Melancholie und Aufbruch ein.
Bereits bei der Premiere am Sonntagabend wurde deutlich: Das Publikum ließ sich von der besonderen Mischung aus Musik, Schauspiel und visuellem Spektakel mitreißen. Nach mehrfachem Szenenapplaus erhob sich die Tribüne am Sonntagabend zum minutenlangen Schlussbeifall.
A star is born – in Gelsenkirchen
Entdeckung des Stücks war Larissa Sirah Herden alias Lary, geboren in Gelsenkirchen. „Vor der Aufführung in Bochum war sie noch kein Star. Jetzt ist sie einer“ feierte die FAZ ihre Singstimme und Bühnenpräsenz. Lary machte das Lied „To be young, giftet and black“ von Nina Simone zur tatsächlichen Hymne des Abends, das gesangliche, von optischen Effekten begleitete Highlight wurde mit minutenlangem Szenenapplaus belohnt. Neben Lary steht mit Lars Eidinger einer der bekanntesten deutschen Schauspieler auf der Bühne. Er trägt mit seiner intensiven Darstellung maßgeblich zur emotionalen Wirkung des Stücks bei und gehört zu den großen Namen, die die diesjährige Ruhrtriennale prägen.
„Für mich war diese Inszenierung überaus bewegend, nicht in dem Sinne von „perfekt“ oder „broadwaytauglich“, sondern gerade in ihrer Gesamtheit, in der ungeschönten Menschlichkeit.“
— Zuschauerin Barbara Stimac
Ein berührendes Finale
Zum Abschluss berührte das Publikum ein besonderes Highlight: das finale ‘My Way’-Duett von Larissa Sirah Herden und Lars Eidinger, das beide Figuren noch einmal für einen kurzen Moment zusammenführt. Vor allem Herdens Interpretation des Klassikers begeisterte. Eine Darbietung, die dem legendären Song auf ganz eigene Weise neues Leben einhauchte.
„Es war ein für mich ein wunderbarer und eindrucksvoller Abend!“
— Zuschauerin Judith Schröder
Wer sich selbst ein Bild machen möchte: Das Stück ist noch bis zum 31. August 2025 in der Bochumer Jahrhunderthalle zu sehen.




Alle Fotos © Jan Versweyveld, Ruhrtriennale 2025