Migration und Arbeit im Wandel
Migration und Arbeit im Wandel
Ein Projekt mit Armin Rohde
Migration hat das Ruhrgebiet wirtschaftlich, sozial und kulturell über Jahrzehnte geprägt. Sie ist nicht nur ein wesentliches Kapitel der Geschichte, sondern bestimmt bis heute das Gesicht der Region.
Mit dem Projekt “Migration und Arbeit im Wandel” macht die Brost-Stiftung diese Realität sichtbar – nicht abstrakt, sondern unmittelbar erfahrbar.
Im Fokus stehen die kraftvollen Fotografien von Armin Rohde, der sich neben seiner Arbeit als Schauspieler seit vielen Jahren intensiv der Fotografie widmet. Seine lebensgroßen Portraits erzeugen Nähe, Präsenz und emotionale Intensität. Die Menschen, die er zeigt, verkörpern die Vielfalt und den Wandel der Region. Jede Aufnahme wird zu einem Dialogangebot – ein Blickkontakt, der bleibt.
Was berührt, bleibt.
Unter diesem Gedanken verbindet das Projekt den künstlerischen Ausdruck mit einem klaren Bildungsauftrag. Die Ausstellung rückt jene Menschen in den Mittelpunkt, die das Ruhrgebiet heute ausmachen – sichtbar gemacht durch eindrucksvolle, großformatige Fotografien von Armin Rohde. Der Visual-First-Ansatz ist dabei zentral: Die Bilder sprechen zuerst. Migration bildet den kontextuellen Rahmen, ohne das Narrativ zu dominieren. Entscheidend sind das individuelle Gesicht, die persönliche Geschichte und der künstlerische Blick. So entsteht ein Raum, in dem kulturelle Vielfalt nicht erklärt, sondern erlebt wird – niedrigschwellig, emotional und unmittelbar.
SAVE THE DATE: Ausstellung ab dem 26. April im Ruhr Museum Essen
Wo Bilder wirken
Vor der Ausstellungseröffnung besuchten Dr. Boris Berger, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Brost-Stiftung, und Armin Rohde gemeinsam die zukünftige Ausstellungsfläche im Ruhr Museum Essen. Der Rundgang bot einen ersten Eindruck davon, welche atmosphärische Kraft die großformatigen Portraits im Raum entfalten werden.
Armin Rohde gab dabei tiefe Einblicke in seine fotografische Herangehensweise und die bewusste Entscheidung, Menschen so zu zeigen, wie sie sind – unverstellt, würdevoll und mit starker Präsenz. Er erzählte von Begegnungen, die ihn besonders bewegt haben, von Momenten, in denen Vertrauen entstand, und von persönlichen Geschichten, die ihn nachhaltig geprägt haben.
Zugleich sprach Rohde über seine eigenen Hintergründe und Beweggründe: darüber, warum ihn das Thema Migration und Arbeitswelt im Ruhrgebiet berührt, welche Verbindung er selbst zur Region hat und was er aus diesem Projekt mitnimmt. Seine Learnings – fotografisch wie menschlich – verdeutlichen, was die Ausstellung auszeichnet: Sie ist nicht nur ein künstlerisches Vorhaben, sondern ein gemeinsames Lernen über Herkunft, Identität und Zusammenhalt.
Der Besuch zeigte eindrücklich, wie stark Kunst, kulturelle Bildung und gesellschaftliche Verantwortung in diesem Projekt ineinandergreifen – und wie die visuelle Kraft der Fotografien den Ausstellungsraum prägen wird.
Weitere Einblicke in das Projekt sowie alle Informationen zur Ausstellung folgen in Kürze – bleiben Sie gespannt und entdecken Sie schon bald, wie dieses außergewöhnliche Fotoprojekt den Blick auf Migration und Arbeit im Wandel neu öffnet.