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Vier von Hier – Armin Rohde: Das Persönliche macht den Unterschied

Vier von Hier – Armin Rohde: Das Persönliche macht den Unterschied

Armin Rohde über Vier von Hier

Was bedeutet es, Herkunft sichtbar zu machen – nicht als Etikett, sondern als Haltung?

 

Im Rahmen des Projekts „Vier von Hier“ spricht Schauspieler Armin Rohde offen über genau diese Frage. Im Gespräch mit dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Brost‑Stiftung, Dr. Boris Berger, gibt er Einblicke in seine Sicht auf das Projekt und erklärt, warum er bewusst auch Persönliches von sich zeigt.

Aus der Brost‑Ruhr Preisverleihung 2024 ist ein außergewöhnliches Filmprojekt entstanden: Mit „Vier von Hier“ präsentiert die Brost‑Stiftung einen Dokumentarfilm von Christoph Rüter über Dietmar Bär, Joachim Król, Peter Lohmeyer und Armin Rohde. Der Film erzählt von Herkunft, Haltung und der kulturellen Kraft des Ruhrgebiets – und wird im Rahmen einer exklusiven Kinotour erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

Mehr als nur ein Filmprojekt

Für Armin Rohde ist „Vier von Hier“ mehr als ein Filmprojekt. Es ist eine Einladung, Biografien nicht glattzuziehen, sondern sie in ihrer Echtheit wirken zu lassen. Das bewegt das Publikum, macht er im Interview deutlich – und genau deshalb teilt er auch Aspekte aus seinem Privatleben und seiner eigenen Geschichte. Nicht, um sich in den Vordergrund zu stellen, sondern um Nähe zu schaffen und Identifikation zu ermöglichen.

 

Diese Offenheit ist ein zentrales Element des Projekts: Vier von Hier lebt von persönlichen Perspektiven, Erinnerungen und Erfahrungen – von dem, was die vier Schauspieler geprägt hat und bis heute mit dem Ruhrgebiet verbindet. Im Gespräch wird deutlich, wie sehr gerade diese persönlichen Momente das Projekt tragen und ihm seine besondere Kraft verleihen. Die Brost‑Stiftung hat mit Vier von Hier bewusst einen Raum geschaffen, in dem solche Gespräche möglich sind: ehrlich, respektvoll und auf Augenhöhe.

Kino als Bühne für Herkunft und Haltung

Mit „Vier von Hier“ bringt die Brost‑Stiftung den fertigen Dokumentarfilm im Rahmen einer exklusiven Kinotour ins Ruhrgebiet. Den feierlichen Auftakt bildet die Premiere am 21. April 2026 in der Lichtburg Essen, bei der alle vier Schauspieler persönlich anwesend sein werden. Im Anschluss an die Vorführung lädt ein moderiertes Gespräch dazu ein, mehr über die persönlichen Perspektiven der Protagonisten und die Entstehung des Films zu erfahren.

 

Mehr Informationen zum Projekt gibt es hier: Vier von Hier

 

Auch über das Filmprojekt hinaus verbindet Armin Rohde eine enge Zusammenarbeit mit der Brost‑Stiftung. In einem weiteren gemeinsamen Projekt setzt er sich mit Fragen von Herkunft und dem gesellschaftlichen Zusammenhalt im Ruhrgebiet auseinander. Dabei geht es um die Bedeutung von Migration für die Entwicklung der Region, ihren Beitrag zum wirtschaftlichen und kulturellen Leben und um die Menschen, die diese Geschichte geprägt haben. Armin Rohde macht sichtbar, welchen Wert Vielfalt und gelebte Biografien für unsere Gesellschaft haben.