Unser Metropolenschreiber bei der lit.RUHR
Metropolenschreiber Dr. Peter Neumann bei der lit.RUHR
Ines Geipel trifft Metropolenschreiber Dr. Peter Neumann: Der Osten, der Westen, das Revier und wir
Wie prägen Herkunft und Geschichte unseren Blick auf die Gegenwart? Welche Überzeugungen wirken über Generationen hinweg fort? Und was können der Osten, der Westen und das Ruhrgebiet voneinander lernen?
Diesen Fragen widmen sich die Schriftstellerin Ines Geipel und Dr. Peter Neumann, Metropolenschreiber Ruhr 2026 der Brost-Stiftung, bei ihrem gemeinsamen Gespräch im Rahmen der lit.RUHR 2026 am 10. Oktober.
Ines Geipel ist Schriftstellerin, ehemalige Weltklasse-Leichtathletin und eine der wichtigsten publizistischen Stimmen im Nachwende-Diskurs. In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich mit Erinnerung, gesellschaftlichen Umbrüchen und den langfristigen Folgen der deutschen Teilung.
Sie trifft auf den Autor, Lyriker und Journalisten Peter Neumann. Als Metropolenschreiber Ruhr 2026 ist er auf Einladung der Brost-Stiftung in der Region zu Gast, um das Ruhrgebiet recherchierend und schreibend zu erkunden. In seinen Texten setzt er sich mit gesellschaftlichen Transformationsprozessen, regionalen Identitäten und prägenden Mentalitäten auseinander.
Die beiden hellsichtigen Zeitdiagnostiker sprechen über Herkunft und einschneidende Veränderungen, über persönliche und gesellschaftliche Prägungen sowie den Umgang mit dem geschichtlichen Erbe im Osten wie im tiefen Westen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Erfahrungen, Zugehörigkeit und Identität unsere Haltungen beeinflussen und was Menschen trotz unterschiedlicher Lebenswege miteinander verbindet.
Durch den Abend führt der Philosoph, Schriftsteller und ehemaliger Metropolenschreiber Wolfram Eilenberger.
Was Sie erwartet
„Ines Geipel trifft Peter Neumann: Der Osten, der Westen, das Revier und wir“
Samstag | 10. Oktober 2026
Beginn: 19:00 Uhr
Kokskohlenbunker, UNESCO-Welterbe Zollverein
Gelsenkirchener Straße 181 | 45309 Essen
Parkmöglichkeiten befinden sich auf den Parkplätzen A1 und A2.
Freuen Sie sich auf einen vielschichtigen Gesprächsabend über gesellschaftlichen Wandel, Erinnerung und regionale Identitäten sowie über die Frage, wie ein besseres Verständnis unterschiedlicher Erfahrungen gelingen kann.
Metropolenschreiber Peter Neumann
Peter Neumann, Jahrgang 1987, ist promovierter Philosoph, Autor und Redakteur im Feuilleton der Wochenzeitung DIE ZEIT. Er lehrte an den Universitäten Jena und Oldenburg. Zu seinen Veröffentlichungen zählen die Sachbücher „Jena 1800“ und „Feuerland“ sowie der Lyrikband „areale & tage“. Im Herbst 2025 erschien sein politischer Essay„Mentalitäten. Wie wir besser verstehen, was uns trennt und was uns eint“. Im Jahr 2026 ist er Metropolenschreiber Ruhr der Brost-Stiftung.
Mit dem Projekt Metropolenschreiber Ruhr lädt die Brost-Stiftung Autorinnen und Autoren ein, das Ruhrgebiet aus ihrer persönlichen Perspektive zu entdecken und literarisch zu begleiten. Der Blick von außen soll gewohnte Sichtweisen und bestehende Klischees hinterfragen und neue Perspektiven auf die Region, ihre Menschen und ihre Kultur eröffnen.
Die Beobachtungen der Metropolenschreiberinnen und Metropolenschreiber fließen in literarische Werke, Kurzgeschichten, Gedichte, Blogs sowie Print- und Online-Beiträge ein. Lesungen, Diskussionsrunden, Workshops und Begegnungen mit Bürgerinnen und Bürgern schaffen darüber hinaus einen direkten Austausch mit der Region.
Als Metropolenschreiber Ruhr 2026 beschäftigt sich Peter Neumann mit den Mentalitäten, Lebensrealitäten und Veränderungsprozessen des Ruhrgebiets. Auch bei der lit.RUHR 2026 stehen gesellschaftliche Transformation, Erinnerungskultur und regionale Identität im Zentrum seines Auftritts.
Über die lit.RUHR
Die Brost-Stiftung begleitet die lit.RUHR seit ihrer Gründung im Jahr 2017 als Hauptförderin. Das internationale Literaturfestival bringt Lesungen, Diskussionen und literarische Themenabende an verschiedene Spielorte im Ruhrgebiet und verbindet Literatur mit gesellschaftlich und politisch relevanten Fragestellungen.
Mit ihrem Engagement setzt sich die Brost-Stiftung für Literatur, gesellschaftlichen Dialog und die kulturelle Entwicklung des Ruhrgebiets ein. Die Jubiläumsausgabe findet vom 7. bis 11. Oktober 2026 statt.
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