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Deutschlandpremiere: Brost-Stiftung präsentiert Reinhold Messners Dokumentarfilm „Sturm am Manaslu“ im Ruhrgebiet

Erleben Sie die beeindruckende Geschichte der Tiroler Himalaya Expedition von 1972 und reflektieren Sie mit Bergsteigerlegende Reinhold Messner über Natur, Menschlichkeit und Überlebenskunst.

Das Ruhrgebiet wird Zeuge einer besonderen Filmvorführung: Die Brost-Stiftung präsentiert stolz die Deutschlandpremiere von „Sturm am Manaslu“, einem eindringlichen Dokumentarfilm von und mit der Bergsteigerlegende Reinhold Messner. Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt des Bergsteigens und erleben Sie, wie der renommierte Extrembergsteiger auf eine emotionale Reise durch die eigene Vergangenheit führt.

Ein Blick zurück nach 50 Jahren

Der Dokumentarfilm beleuchtet die tragischen Ereignisse der Tiroler Himalaya Expedition von 1972, bei der Reinhold Messner allein den Gipfel des Manaslu erreichte, jedoch von einem Sturm überrascht wurde. Fast 50 Jahre später reflektieren die Überlebenden auf Schloss Juval über ihre Entscheidungen und die Verantwortung gegenüber ihren Familien. „Sturm am Manaslu“ kombiniert geschickt Reenactment-Szenen mit persönlichen Berichten und gewährt einen tiefen Einblick in die emotionalen Herausforderungen der Expeditionsteilnehmer.


Die ausverkaufte Premiere von „Sturm am Manaslu“ findet am Dienstag, den 13. Februar 2024, im Astra Theater in Essen statt.

Weitere Vorstellungstermine im Ruhrgebiet:

  21. Februar 2024 | 20:00 Uhr | Filmstudio Glückauf | Essen

  26. Februar 2024 | 20:15 Uhr | Schauburg | Dortmund

  03. März 2024 | 18:00 Uhr | Metropolis | Bochum

  13. März 2024 | 18:00 Uhr | Schauburg | Gelsenkirchen

  26. März 2024 | 18:30 Uhr | Filmforum | Duisburg

Tickets sind im jeweiligen Kino zu erwerben.


Auf der Suche nach dem Ruhrgebiet

Heimat, Identität und das Wir im Pott: Eine Diskussionsveranstaltung mit Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, Schriftsteller Per Leo und Dr. Jost Lübben, Chefredakteur Westfalenpost.

Das Ruhrgebiet galt über lange Jahre als Region mit einem stark ausgeprägten Wir-Gefühl. Der Bergbau war für die hier lebenden Menschen identitätsstiftend und sorgte für Zusammenhalt. Nach dessen Ende stellt sich heute mehr denn je Frage: Was hält die Menschen im Ruhrgebiet heute zusammen und was macht das besondere Selbstverständnis der Region aus?

Dieser und weiteren Fragen geht die Brost-Akademie mit dem Projekt “Heimat stiften” auf den Grund.

Die Auftaktveranstaltung findet am 15. Februar 2024 im FUNKE Event-Center in Essen statt. Moderiert wird die Veranstaltung von Susanne Wieseler, WDR.

Donnerstag| 15. Februar 2024
Beginn 17 Uhr | Einlass ab 16:30 Uhr
FUNKE Event-Center
Jakob-Funke-Platz 1 | 45127 Essen


„Rückzug des Staats? Das Spannungsfeld zwischen staatlicher und privater Sicherheit“ mit NRW-Innenminister Herbert Reul.

Eine Buchveröffentlichung und Diskussionsveranstaltung mit Prof. Dr. Dorothee Dienstbühl (Hochschule der Polizei des Landes Brandenburg), Friedrich P. Kötter (Kötter Unternehmensgruppe), Birgitta Radermacher (Regierungspräsidentin a. D.) und Heiko Weigelt (CIO FUNKE Mediengruppe). Moderiert von Bild-Polizeireporter Frank Schneider.

Der Wunsch nach Sicherheit ist ein elementares Grundbedürfnis und die Gewährleistung der Sicherheit eines der wichtigsten Versprechen des Staates an seine Bürgerinnen und Bürger. Sicherheit ist darüber hinaus ein entscheidender Wirtschafts- und Standortfaktor – ganz besonders für eine Region wie das Ruhrgebiet, das neben der Industrie vor allem durch eine hohe Bevölkerungsdichte und kulturelle Vielfalt geprägt ist. Doch die Rolle der für die Innere Sicherheit und Ordnung zuständigen Akteure ist im Wandel. Dabei stellen sich mehr denn je die Fragen, welche gegenwärtigen und künftigen Herausforderungen es gibt und was Sicherheitsbehörden leisten können und wo private Anbieter gefragt sind?

Diese und weitere Fragen möchte die Brost-Akademie zur Veröffentlichung des Sammelbands im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung am 12. Dezember auf Zeche Zollverein in Essen diskutieren.


Der Brost-Ruhr Preis 2023 wird an Ministerin Mona Neubaur verliehen – für ihren Einsatz und das besondere Engagement für die Menschen im Ruhrgebiet und darüber hinaus.

Bereits zum vierten Mal verleiht die Essener Brost-Stiftung in diesem Jahr den Brost-Ruhr Preis an eine Persönlichkeit, die sich besonders engagiert und zukunftsweisend für die Menschen im Ruhrgebiet und darüber hinaus einsetzt. Mit Preisträgerin Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie und stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, stellt der Preis in diesem Jahr vor allem eine Würdigung ihres herausragenden Engagements im wirtschaftlichen Kontext dar. Prof. Bodo Hombach, Vorsitzender des Vorstands der Brost-Stiftung begründet die Ehrung so: „Ihre Verdienste für die Versöhnung von Ökologie und Ökonomie sind beispiellos. Durch ihre Weitsicht hat sie wichtige Impulse gesetzt, die darauf abzielen, Nordrhein-Westfalen und das Ruhrgebiet innovativ zu stärken und zukunftsfähig zu machen.“

Eine vorgelebte Politik, die ökologische und ökonomische Ziele gleichermaßen verfolgt und gar verbindet, ist gerade für das Ruhrgebiet von besonderer Bedeutung. Das Ruhrgebiet braucht eine Wirtschaftsministerin, die kundig, nachhaltig und tatkräftig dabei hilft, die Ruhr­Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen und Innovationen und Investitionen in die Region zu holen.

Ministerin Mona Neubaur hat sich bereits bewiesen und begründet Hoffnung für die Zukunft der Region.

Deshalb wurde in den Brost-Ruhr Preis 2023 für sie eingraviert: „Eine, auf deren Unterstützung das Ruhrgebiet in schwerer Zeit bauen kann.“

Die Preisverleihung findet am 9. November um 17.30 Uhr im Erich-Brost Pavillon auf Zeche Zollverein statt. Die Laudatio auf die Preisträgerin hält Christian Kullmann (CEO, Evonik). Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Der Eintritt ist kostenlos. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.

Mit anschließender Podiumsdiskussion mit Wirtschaftsgrößen des Ruhrgebiets

Im Anschluss an die Preisverleihung diskutiert die Brost-Ruhr Preisträgerin Mona Neubaur mit Rolf Buch (CEO, Vonovia), Christian Kullmann (CEO, Evonik) und Katherina Reiche (CEO, Westenergie AG) auf dem Podium über die Herausforderungen des nachhaltigen Wirtschaftens.


Die Brost-Stiftung präsentiert: Dieter Nuhrs „Von Fernen umgeben“ in Koblenz

Im Rahmen seiner internationalen Wanderausstellung bringt Dieter Nuhr die Welt und seine Heimat, das Ruhrgebiet, nach Koblenz. Herzlich laden wir zur Eröffnung der Ausstellung „Von Fernen umgeben. Dieter Nuhr im Dialog mit der Sammlung Ludwig“ ein.

Die Vernissage findet am 8. Oktober 2023 um 16 Uhr im Ludwig Museum in Koblenz statt. Der Künstler wird anwesend sein.

Die Laudatio auf den Künstler wird der Bundesminister a. D. und frühere SPD-Vorsitzende Prof. Sigmar Gabriel halten. Außerdem sprechen der Vorstandsvorsitzende der Brost-Stiftung, Prof. Bodo Hombach und die Direktorin des Museums, Prof. Dr. Beate Reifenscheid.

Wir bitten um Voranmeldung zu diesem besonderen Event per Mail an


Wie das Krankenhaus der Zukunft aussieht – mit Karl-Josef Laumann

Versorgungsengpässe, Personalmangel, Wirtschaftlichkeit: am 20. April um 18 Uhr im Erich-Brost-Pavillon auf Zeche Zollverein.

Volle Notaufnahmen, lange Wartezeiten, überarbeitetes Personal:

Nicht erst durch die Coronapandemie wird deutlich, dass unsere Kliniken am Rande ihrer Versorgungsmöglichkeiten stehen.

Krankenhausvertreter und Patientenschützer kritisieren ein System, das viel zu lang von Kennzahlen und Wettbewerb getrieben wurde. Doch wie gelingt es Bund und Ländern ein bedarfsgerechtes Gesundheitssystem zu gestalten, das ökonomische Kennzahlen nicht aus dem Blick verliert, gleichzeitig aber das Patientenwohl in den Mittelpunkt stellt?

Zu dieser und weiteren Fragestellungen diskutieren u. a. der nordrhein-westfälische Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales Karl-Josef Laumann, Prof. Dr. Andreas du Bois, Ärztlicher Direktor Evang. Kliniken Essen-Mitte und Dr. Gundula Werner, Vizepräsidentin Deutsche Krankenhausgesellschaft.

Donnerstag | 20. April 2023 | Beginn 18 Uhr | Einlass ab 17:30 Uhr
Erich-Brost-Pavillon | Zeche Zollverein | 45309 Essen


WALK OF MAN – Der Kunstspaziergang zur neuen Männlichkeit im Revier

Der Kunstspaziergang WALK OF MAN macht den Männerkompass der Brost-Stiftung live erlebbar: am 9. Mai um 19:30 Uhr im Essener Grugabad.

Wie sieht der Mann von morgen aus? Sind die „Jungs ausm Pott“ die Vorreiter einer neuen vielschichtigen Männlichkeit, der Schubladen egal sind? Der Kunstspaziergang WALK OF MAN führt durch das denkmalgeschützte Grugabad mit seinen faszinierenden Formen aus den 1960ern. Dieser „Art Walk“ wird eine Expedition zum neuen Männerbild des Reviers. Zwischen den Becken und Sprungtürmen liegen sieben Zwischenstopps mit Theater und Tanz, Musik und Film.

Unter der künstlerischen Leitung der Essener Tänzerin und Choreografin Jelena Ivanovic machen ein Frauenchor und acht Künstler des Ensembles Tanzgebiet den neuen „Männerkompass Ruhr“ der Brost Stiftung live erlebbar, ein 100 Seiten starkes Magazin zur neuen Maskulinität im Pott.

HEY MÄNNERS!

Moderation und Begrüßung durch die Schriftstellerin und Projektleiterin Hatice Akyün und den Männerkompass-Erfinder und Autoren Dr. Hajo Schumacher.

LEBEN UND SCHREBEN

Ein Ruhrpott-Schrebergärtner schüttet sein Herz aus.
Darsteller: Rainer Besel (Theater KREUZ&QUER, Freie Szene Essen)

WIR STOLZBRECHER

Tanzduett zu Rühmanns „Ich brech‘ die Herzen der stolzesten Frauen“
Darsteller: Damiaan Veens (Kulturbüro Essen, ZKM Karlsruhe) & Murat Alkan (Folkwang, Staatstheater Braunschweig)

ROTE ROSEN FÜR KEN

Tanzsolo für 30 nackte Ken-Puppen, mit Livemusik „Für mich soll‘s roten Rosen regnen“
Darsteller: Jelena Ivanovic (Tanzgebiet, Kunstbaden, Fest Arche Noah)), am Klavier Markus Stollenwerk (Folkwang)

STRICK DIR DEINEN KERL DOCH SELBER

Ein Seniorinnen-Frauenchor singt „Männer“ und strickt dabei Fußball-Fanschals.
Chorleitung: Markus Stollenwerk (Folkwang)

JUNGS AUSM POTT

Szenische Lesung mit Texten aus dem neuen Männerkompass Ruhr.
Darsteller: Roland Riebeling (Tatort, Schauspielhaus Bochum)

ALSO SANG GOTT DEN MANN

Inhalte und Texte aus dem Männerkompass – gesungen von Franzsika Dannheim.
Darsteller: Franziska Dannheim (Schauspielhaus Bochum, Mozartiade)

TANZ DER CHROMOSOMEN

Tanzsolo nach einer Choreografie von Jelena Ivanovic, begleitet am Klavier
Darsteller: Anna Wehsarg (Pina Bausch Foundation, Tanztheater Wuppertal), am Klavier Markus Stollenwerk (Folkwang)

Dienstag | 9. Mai 2023 | Beginn 19.30 Uhr
Grugabad | Am Grugapark 10 | 45133 Essen


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Eine Übersicht über unsere bereits stattgefundenen Veranstaltungen finden Sie auf der Seite Vergangene Veranstaltungen.