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Sinnvoll handeln ohne Zögern

Brost-Stiftung will auch im nächsten Jahr zupackend helfen

Essen, 23.12.2021

„Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll.“

Das Goethe-Zitat überschreibt passend ein Jahr voller Herausforderungen, die im Blick nach vorn nicht geringer werden. Professor Bodo Hombach, Vorstandsvorsitzender der Brost-Stiftung: „Längst ist auch die Klimakatastrophe nicht mehr drohende Gefahr, sondern manifeste Realität. Sie und die Pandemie sind Großstrukturen mit globaler Interdependenz und individueller Auswirkung. Das muss man den Leuten von Hagen, Erftstadt und New York nicht mehr erklären. Zugleich kann jeder Sinnvolles tun und muss damit keinen Moment warten.“

Die Brost-Stiftung hat nicht gezögert, als Flutopfer Hilfe brauchten und umgehend das Projekt „Wir im Revier“ unterstützt. Gleichzeitig wurden kreative Wege im Pandemie-Management gefördert, „Musik am Nachmittag“ schaffte mit Open-Air-Konzerten Lichtblicke für Menschen in Seniorenheimen. Es wurde denen geholfen, die sich nicht selber helfen können, etwa durch Unterstützung des Homeschoolings im „Haus Eintracht“.

Im „Gertrud-Zillich-Haus“ und der Einrichtung „Hilfe zum Leben“ des Diakonie-Verbands Oberhausen e.V. konnte die digitale Infrastruktur mithilfe der Brost-Stiftung deutlich verbessert werden. Schwangere und junge Mütter können endlich ein stabiles WLAN-Netz nutzen, neue Laptops helfen beim Bewerbungstraining.

Große Hilfe offenbart sich oft im kleinen Kreis. Die Initiative MENSCHENMÖGLICHES arbeitet an den Evangelischen Kliniken Essen Mitte (KEM) für Angehörige von Krebskranken. Ziel ist es, die Lebenssituation im Umfeld des Patienten zu stabilisieren und dabei zu helfen, Belastungssymptome der Angehörigen zu minimieren. Das Gespräch mit einem Familientherapeuten hilft Betroffenen durch die schwere Zeit, die Brost-Stiftung ermöglichte es in diesem Jahr, das Angebot für ältere Angehörige zu erweitern.

„Wir könnten beklagen, was alles durch Corona ver- oder behindert wurde“, so Hombach am Stiftungstag. „Freuen wir uns lieber, wie Vieles trotzdem zustande kam. Und wenn es hier im Saal nun ganz still würde, hörten wir unsere Stifterin Anneliese Brost vielleicht sagen: „Feiert nicht zu viel. Es gibt genug zu tun. – Packen wir’s an!“

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