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Ruhr-Solidarität für Flutopfer

Rettungskräfte und Anwohner kämpfen mit den Folgen der Regenfälle der vergangen Tage. © André Hirtz / FUNKE Foto Services

Rettungskräfte und Anwohner kämpfen mit den Folgen der Regenfälle der vergangen Tage. © André Hirtz / FUNKE Foto Services

Brost-Stiftung spendet 250.000 Euro für Menschen in Not

Wenn die Not am größten ist, können sich die Menschen im Ruhrgebiet auf ihre Nachbarn verlassen…
Während die Aufräumarbeiten nach der Flutkatastrophe in vielen Orten Nordrhein-Westfalens auf Hochtouren laufen, wächst die Hilfsbereitschaft stetig. Dennoch stehen viele Betroffene vor dem Nichts, nicht nur finanzielle Unterstützung wird dringend gebraucht. Die Brost-Stiftung beteiligt sich deshalb an einer gemeinsamen Spendenaktion, die die Funke-Mediengruppe gemeinsam mit der Caritas ins Leben gerufen hat. Prof. Bodo Hombach, Vorstandsvorsitzender der Brost-Stiftung, sagte spontan eine Spende in Höhe von 250.000 Euro zu – für ihn eine Frage von nachbarschaftlicher Hilfe und Zusammenhalt.
Bei der Corona-Hilfsaktion „Wir im Revier“ hat sich die bürgernahe Zusammenarbeit mit wichtigen regionalen Medien und anderen Stiftungen, die sich dem Ruhrgebiet verbunden fühlen, sehr bewährt. Das Geld ist ohne großen Umweg und mit geringen Verwaltungskosten bei Hilfsbedürftigen angekommen. Das war ein gutes Modell für Ruhr-Solidarität. Dass kurz nach der Virus-Welle eine Wasserwelle viele Menschen furchtbar trifft, hat schockiert. Durch die Flut-Katastrophe sind auch in unserer Region viele in schreckliche Not geraten. Es musste schnell und unbürokratisch gehandelt werden. Wir folgten deshalb innerhalb weniger Stunden dem Aufruf von Julia Becker, der FUNKE-Aufsichtsratsvorsitzenden, zu einer erneuten Hilfsaktion.

Prof. Bodo Hombach, Vorstandsvorsitzender der Brost-Stiftung

Becker zeigt sich beeindruckt von der Reaktion auf den Spendenaufruf: „Ich danke allen, die sich daran beteiligen, die Not so vieler Menschen zu lindern. Sehr erfreulich, dass auch viele Stiftungen dabei sind. Das zeigt, wir halten im Ruhrgebiet zusammen.“ Die FUNKE-Mediengruppe beteiligte sich mit 50.000 Euro. An der Spendenaktion haben sich außerdem bisher zahlreiche private Spender und vor allem regionale Medien beteiligt. Über die Caritas-Ortsverbände geht das Geld direkt an die Flut-Opfer in den besonders betroffenen Gebieten. „Die Spenden werden umgehend und zielgenau, aber sehr sorgfältig an Bedürftige und Notleidende weitergeleitet“, so Heinz-Josef Kesselmann, Sprecher der Diözesan-Caritasdirektoren.

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