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Gedenken und nach vorne schauen

Würdigung einer Stifterin am 10. Todestag.

Anneliese Brost wirkt über ihren Tod hinaus…
Am 8. September 2010 verstarb Anneliese Brost, wenige Tage nach ihrem 90. Geburtstag.

Ihre Brost-Stiftung erinnert deshalb an die prinzipienfeste Verlegerin. Deren Vermächtnis ist dem Gemeinwohl und den Ruhrgebietsmenschen verpflichtet.

Der Stiftungsvorstand hat verschiedene Formen der Erinnerung entwickelt. Heute legten der Vorsitzende Hombach mit seinem Stellvertreter Sacher, der Vorstand Berger und der Vorsitzende des Kuratoriums Engels auf dem Friedhof in Essen-Bredeney einen Kranz nieder.

Dort ist Anneliese Brost neben ihrem Ehemann Erich beigesetzt. Sie war an seiner Seite, als er 1948 die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ gründete und führte das Unternehmen nach seinem Tod weiter. „An Anneliese Brost erinnern heißt auch, Erich Brost zu würdigen“, sagte Hombach. „Die beiden sammelten nicht die Trümmer der Vergangenheit, sie hatten eine Vision für die Zukunft.“

Im Sinne der Stifterin förderte die Brost-Stiftung seit ihrer Gründung 2011 mehr als 150 Projekte für Gemeinwohl, Bildung und Kultur mit über 30 Millionen Euro. Hombach: „Anneliese Brost richtete ihr Handeln nach den Leitsätzen: Fördern, was den Menschen nützt. Unterstützen, was der Gemeinschaft hilft. Nützlich sein, für eine gute Zukunft. In ihrem Sinne werden wir das zivilgesellschaftliche Engagement in einer zunehmend gespaltenen Gesellschaft fortsetzen.“

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