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Das Ruhrgebiet besser machen trotz(t) Corona

Bürgerbeteiligungsprojekt der Brost-Stiftung geht digital in die nächste Runde. Veranstaltungen werden nachgeholt.

Durch die Corona-Krise und die Maßnahmen zum Schutz vor Ansteckung mussten auch im Projekt „Ruhrgebiet besser machen“ Veranstaltungen verschoben werden: Die Ideenwerkstätten in Oberhausen, Bottrop und Herne konnten nicht durchgeführt werden. Doch die Brost-Stiftung möchte die weit über 1000 Ideen der Bürgerinnen und Bürger im Revier, die schon zusammengekommen sind, nicht schlummern lassen, bis die Krise vorbei ist. Daher geht „Ruhrgebiet besser machen“ ab Ende April digital mit einer Reihe von kostenlosen Webinaren weiter. So können trotz Kontaktverbot die Ideen vertieft und mit Nachbarinnen und Nachbarn ausgetauscht werden.

Insgesamt 18 Webinare wird die Stiftung anbieten, für jede der drei Projekt-Städte sechs Termine von 18 bis 19 Uhr für je 15 Teilnehmer ermöglichen. Die inhaltlichen Schwerpunkte für die digitalen Formate greifen die Themen auf, die den Menschen am wichtigsten waren. In die Auswahl floss das Voting auf der Homepage, aber auch häufige Nennung und Umsetzbarkeit ein. Welche Ideen an den Abenden konkret besprochen werden, entscheidet sich dann direkt im Termin: Per Abstimmung können die Teilnehmer aus allen Vorschlägen zwei wählen. Sowohl die Themen als auch die Anmeldung zu Webinar findet sich auf der Homepage: digital.ruhrgebietbessermachen.de

Digital das Projekt voranbringen

Die große Teilnahme am bisherigen Projekt „Ruhrgebiet besser machen“ zeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger ihre Städte wirklich voranbringen möchten. Diese Begeisterung für die eigene Stadt und für das Projekt möchte die Brost-Stiftung trotz der Corona-Krise weiter unterstützen und die vielen Ideen in der Öffentlichkeit präsent halten. Durch den Einsatz digitaler Angebote kann das Projekt jetzt schon weitergehen. Vor allem die Menschen, die schon aktiv ihre Ideen in den Kneipengesprächen und online eingebracht haben, sind eingeladen, auch digital weiter mitzumachen. Aber auch neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind herzlich willkommen.

Experten mit an Bord

Bei den digitalen Terminen werden zum ersten Mal Experten aus den Städten dabei sein, die mit ihrem Rat und Input die Ideenentwicklung unterstützen. Sie stehen den Teilnehmern mit Rat und hilfreichen Tipps zur Seite, um die Ideen in konkrete Ansätze weiterzuentwickeln. Die Webinare bringen somit zusätzlichen Input für die eigentlichen Ideenwerkstätten, die die Brost-Stiftung nachholen will, sobald die Corona-Maßnahmen beendet sind.

Die Termine und Themen im Überblick

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