Starkes Signal fürs Ruhrgebiet

„Erfolg hat drei Buchstaben – TUN“. Mit einer besonderen Würdigung will die Brost-Stiftung all die Mitbürger ermuntern, die sich den Stiftungs-Wahlspruch in besonderer Weise zu eigen gemacht haben. Der neu geschaffene „Brost-Ruhr Preis“ geht an Persönlichkeiten, Gruppen oder Institutionen, welche sich besonders engagiert, zukunftsweisend und gesellschaftlich relevant für die Menschen im Ruhrgebiet (und darüber hinaus) einsetzen. Auch, oder gerade, wenn diese Ruhr-Unterstützer nicht in der Region beheimatet sind.
„Zur wirksamen Problembewältigung braucht man Unterstützer und Verbündete“, begründet Brost-Vorstand Prof. Bodo Hombach die Preisvergabe. „Deshalb zeichnet die Brost-Stiftung ab sofort jedes Jahr eine Persönlichkeit aus, die sich ums Ruhrgebiet und die Menschen hier verdient gemacht hat. Wir sagen damit: Danke und weiter so!“

Mit der Ehrung würdigt die Stiftung hervorragende Verdienste im Bereich Kultur oder Soziales. Die damit verbundene Dotation in Höhe von 20.000 Euro erhält eine vom Preisträger ausgewählte gemeinnützige Organisation, beziehungsweise eine gemeinnützige Einrichtung.

Darüber hinaus wird eine Skulptur verliehen, die der bekannte Bochumer Künstler Marcus Kiel eigens gestaltete.
Wer sich bei Problemen von der Geduld hinreißen lässt, steigt ab!

Prof. Bodo Hombach, Vorsitzender der Brost-Stiftung


Entschlossen handeln mit Ausdauer und Geduld

Der Brost-Ruhr Preis 2020 geht an NRW-Innenminister Herbert Reul

„Anerkennung wem Anerkennung gebührt“ ist das Motto des neu geschaffenen Brost-Ruhr Preis. Ausgezeichnet und gewürdigt werden Menschen, die sich ums und im Ruhrgebiet verdient gemacht haben. In diesem Jahr geht die Auszeichnung an NRW-Innenminister Herbert Reul (68/CDU). Der Preis würdigt sein entschlossenes Auftreten gegen Kriminalität.

Zur Begründung erklärt Professor Bodo Hombach, Vorstandsvorsitzender der Brost-Stiftung:
„Individuelle und gesellschaftliche Solidarität ist keine Einbahnstraße. Gemeinschaftsgefühl basiert auf Einhaltung von Regeln für faires Miteinander. Staatlich hingenommene Regelverstöße zerrütten das Gerechtigkeitsgefühl. Ein überfordert wirkender Staat öffnet Spielraum für populistische Verführer.

Wenn die Verbrecher frei herumlaufen, sitzen die gesetzestreuen Bürger*innen hinter Gittern. Dann nämlich müssen sie sich und ihre Lieben mit Schloss und Riegel schützen. Im nächsten Schritt erodiert das Gewaltmonopol und damit der vor- und fürsorgende Staat. Am Ende kann niemand ruhig schlafen.

Einer, der nicht ruhig weiterschläft, ist NRW-Innenminister Herbert Reul. Er hat die innere Sicherheit des Landes zu seiner Aufgabe gemacht. 2018 stellte er mit der Reform des Polizeiaufgabengesetzes und 2.500 Neueinstellungen im Jahr darauf strategische Weichen. Mit abzählbarem Erfolg. Der Pegel der Straftaten sank 2019 um 4,3 % und damit auf den niedrigsten Stand seit 30 Jahren. Vor allem für die grassierende Clan-Kriminalität wurde es eng. Da zeigt er sich unterstützend an der Seite seiner Ordnungskräfte. Auch der Kampf gegen „Kindesmissbrauch“ steht oben auf Reuls Agenda. Und natürlich duldet er keine Gesetzesbrecher unter den Gesetzeshütern. ‚Endlich kümmert sich einer“, hört man in vielen Gesprächen, am Gartenzaun und in Meinungsumfragen.

Wenn einer Gutes tut, soll man darüber reden, denn gute Beispiele verderben schlechte Sitten. Der Vorstand der Brost-Stiftung entschied sich für Herbert Reul als Träger des neugeschaffenen ‚Brost-Ruhr Preis 2020‘. Dieser würdigt Menschen, die sich in besonderer Weise um die Lebensrealität und ein besseres Wohn- und Sicherheitsgefühl der Menschen im Ruhrgebiet verdient gemacht haben.

‚Herbert Reul‘, so Sebastian Fiedler (47/SPD), Vorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (mit dem wir uns auch beraten haben), ‚weicht den Problemen nicht aus, sondern versucht, sie Schritt für Schritt zu lösen. Immer wieder gehört es zu meiner Rolle, für die Kripo in NRW Forderungen und Kritik an ihn heranzutragen. Bei der Polizei hat er sich den Ruf erarbeitet, sich um Probleme zu kümmern.‘

Um den Kriminellen das Leben schwer zu machen, macht Minister Reul sich das seine nicht leicht. Das spüren auch die Beamten, die er hinaus an die Front schicken muss. Sein erklärtes Ziel ist es, die Polizei NRW am Ende der Legislaturperiode in einen besseren Zustand versetzt zu haben als zu Beginn. Dabei hat er den Brennpunkt ‚Ruhrgebiet‘ besonders auf dem Schirm. Was hier gelingt, hat überall gute Chancen.

Sebastian Fiedler: ‚Das wiederum ist wichtig für das Sicherheitsgefühl in der Region und für verschlechterte Jobperspektiven bei den Berufskriminellen. Es ist nicht nur aller Ehren, sondern auch eine solche Auszeichnung wert!‘

Selbst im schlicht regierten Berlin wurde von der gerade gewählten SPD-Vorsitzenden Frau Bundesministerin Franziska Giffey eine Kampagne für mehr innere Sicherheit für nötig befunden. Für sie ist ‚innere Sicherheit nicht weniger wichtig als soziale Sicherheit‘. Bei uns in Nordrhein-Westfalen steht Minister Reul für diese Erkenntnis.“

Der jährliche Brost-Ruhr Preis ist mit 20.000 Euro dotiert. Diese gehen nicht an den Preisträger. Er kann sie nur an eine soziale Einrichtung seiner Wahl weiterreichen. Herbert Reul hat sich für die Polizeistiftung NRW entschieden.

Alle Details zur Preisverleihung finden Sie hier.

Marcus Kiel nahm sich im Auftrag der Brost-Stiftung als Ruhrgebiets-Künstler der Gestaltung des neu initiierten Brost-Ruhr Preises an.


Der Künstler & die Gestaltung des Preises

Das ist Marcus Kiel:

Der Künstler wurde 1964 in Bochum geboren. Nach dem Studium der Freien Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig 1990/92 lebt und arbeitet er als freischaffender Künstler in Bochum.
Kiels Arbeiten sind politisch-gesellschaftskritisch geprägt, wie etwa die Installation „Altes Eisen“ auf der Zeche „Hannover“. Er arrangierte dort u.a. im Hof der Maschinenhalle 350 Paar Arbeitsschuhe ehemaliger Kumpel als Symbol einer vergangenen Industrieepoche. Mit 128 stählernen Porträtsan der Stirnseite der Maschinenhalle setzte er den Kumpeln ein persönliches Denkmal.
Das Ruhrgebiet war Heimat von Anneliese Brost, deshalb ist es auch Förderschwerpunkt der Brost-Stiftung.
Die Transformation zur Metropole Ruhr führte in den letzten Jahrzehnten zu einem vielschichtigen Lebensraum.
Dieser Wandel ist stetig und vollzieht sich auf verschiedenen Ebenen.
In der Form- und Materialsprache nehme ich diese Aspekte gestalterisch auf

Marcus Kiel

Marcus Kiel nahm sich im Auftrag der Brost-Stiftung als Ruhrgebiets-Künstler der Gestaltung des neu initiierten Brost-Ruhr Preises an.