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Brost-Stiftung hilft helfen

15.000 Schutzmasken ans Rote Kreuz im Ruhrgebiet gespendet

Der Corona-Alltag wird in den ersten Maitagen für viele Menschen zunehmend entspannter. Aber nicht alle können aufatmen: Die Helfer brauchen noch immer Hilfe! Zum Beispiel Mitarbeiter/innen des Roten Kreuzes, die täglich im direkten Kontakt Mitbürger versorgen. Unter großem Risiko einer Ansteckung mit dem Covid-19-Virus. Um sie zu schützen, unterstützt die Brost-Stiftung mehrere DRK-Standorte im Revier, unter anderem in Essen, Mülheim und Oberhausen mit rund 15.000 Schutzmasken!

„Solche von uns dringend benötigten Masken sind auf dem Weltmarkt derzeit nur sehr schwer zu bekommen – und wenn, dann werden sie um mehr als das Fünffache gegenüber dem regulären Preis gehandelt“, erklärt Christian Krebber, stellvertretender Leiter der Abteilung III – Nationale Hilfsgesellschaft beim DRK Essen. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hatte ebenfalls in der ARD noch am 6. Mai gewarnt: „Es gibt in zentralen Bereichen von Pflege und Versorgung immer noch Engpässe bei der Versorgung mit Schutzkleidung, vor allem Masken.“
Hier konnte die Brost-Stiftung, die zahlreiche soziale und kulturelle Projekte im Ruhrgebiet unterstützt, jetzt helfen. Krebber: „Wir bedanken uns ganz herzlich bei Professor Bodo Hombach, dem Vorstandsvorsitzenden der Brost-Stiftung für diese so wichtige Spende. Wenn zum Beispiel Einsatzeinheiten des Katastrophenschutzes alarmiert werden, müssen diese mit Atemschutzmasken ausgestattet werden. Und auch im Rettungsdienst, im Hausnotrufdienst, im Medizinischen Transportdienst, in Pflege und Seelsorge benötigen wir die Atemschutzmasken täglich.“ Andrea Farnschläder, Geschäftsführender Vorstand und Kreisgeschäftsführerin vom DRK Oberhausen ergänzt: „Die Masken kommen bei Corona-Einsätzen, in der Pflege, der Wohlfahrts- und Sozialarbeit und bei den Einsatzdiensten zum Einsatz.“

„Wir möchten mit der Spende unseren Dank für das großartige Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes zum Ausdruck bringen“, erklärt Prof. Bodo Hombach, Vorstandsvorsitzender der Brost-Stiftung. „Ihr Einsatz für uns alle in diesen Tagen verdient höchste Wertschätzung. Wir hoffen, dass wir mit den Schutzmasken unseren Teil beisteuern können, sie bei der Arbeit zu schützen und zu unterstützen.“ Die Masken des Typs KN95, der dem im medizinischen Bereich erforderlichen FFP2 Standard entspricht, konnten dank der Hilfe von Dr. Frank Stöblen und Harald Margreff beschafft werden.
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Das DRK Mülheim bedankt sich für die Spende.

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