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Aufbruch gegen Angst und Kleinmut

Brost-Stiftung und Brost-Akademie blicken auf ein intensives Jahr 2023 mit vielen erfolgreichen Projekten zurück. Verbunden mit vielen guten Wünschen

Im letzten ZDF-Politbarometer 2023 stufen 66 Prozent der Befragten das Jahr als ein für sie persönlich eher gutes ein. Wie lautet ihr Fazit?

Die Brost-Stiftung blickt auf ein intensives Jahr mit zahlreichen neuen Förderprojekten zurück, in dem gleichzeitig Bewährtes fortgesetzt wurde. Im Mittelpunkt standen einmal mehr junge Menschen und deren Unterstützung in schwierigen Lebensverhältnissen sowie bei der Gestaltung ihrer Zukunftsperspektiven.

Beispiel „Abendtisch für benachteiligte Kinder und Jugendliche“ im Essener Don Bosco Club

Kindern und Jugendlichen aus sozial schwachen Familien wird hier eine Abendmahlzeit angeboten, es wird gemeinsam zubereitet, eingenommen und abgeräumt.

Ein durch die Brost-Stiftung finanzierter Volontär und ehrenamtliche, vor allem jugendliche Helfer versorgen so 30 bis 50 hungrige Kinder täglich. Auffällig dabei ist, dass zum Ende eines Monats die Zahl derer, die am Abendtisch teilnehmen, größer wird…

 „Eine Atmosphäre der Geborgenheit, des Angenommenseins und Vertrautheit soll den Kindern familiäre Strukturen ermöglichen. Sie können mit ihren Anliegen, Fragen und Sorgen genauso zu uns kommen wie mit ihrem Wunsch zu spielen und etwas zu essen zu bekommen“, fasst Pater Otto Nosbisch das Angebot zusammen.

Beispiel „Angstfrei schwimmen lernen“ in Nichtschwimmerkursen des Vereins Be strong for Kids

Die Zahl der Nichtschwimmer im Grundschulalter hat sich binnen fünf Jahren verdoppelt. Rund 20 Prozent der Kinder zwischen sechs und zehn Jahren konnten 2022 nicht schwimmen, wie eine Studie der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) zeigt.

Zur Behebung dieses Defizits unterstützt die Brost-Stiftung den Verein „Be strong for Kids“ beim Angebot von Schwimmkursen für Nichtschwimmer in Essen und Umgebung. Mehr als 14 Trainer bilden aktuell jede Woche über 100 Kinder und Jugendliche zu sicheren und angstfreien Schwimmern aus.

Beispiel „Ruhr Natur“ mit Projektpaten Reinhold Messner

„Die jungen Menschen aus dem Ruhrgebiet sollen Natur erleben, erfahren und lernen, sie zu respektieren. Wir möchten sie in die Berge bringen, damit sie ihre Instinkte wiederentdecken. Natur bietet dazu mehr Möglichkeiten als das Handy.“ So Bergsteiger-Legende Reinhold Messner, der Ideenwettbewerb und Projekt mit großem Enthusiasmus begleitete. Inzwischen konnten mehr als 100 junge Menschen aus dem Ruhrgebiet, die mit originellen Ideen zu Umweltschutz und Nachhaltigkeit die Jury überzeugt hatten, Messner in Südtirol besuchen. Ebenfalls von der Brost-Stiftung finanziert kamen Schüler aus seiner Heimat zum Gegenbesuch ins Ruhrgebiet.

„Reinhold Messner und die jungen Menschen begegnen sich auf Augenhöhe. Er wird als Vorbild anerkannt, seine Lebensleistung und Authentizität schlagen eine Brücke zwischen den Generationen“

Dr. Boris Berger, Mitglied des Vorstands der Brost-Stiftung

Neben der intensiven Naturerfahrung will das Projekt zum aktiven Mittun im Kampf gegen die Herausforderungen des Klimawandels animieren. Messner: „Wir können nicht alles weiterlaufen lassen wie bisher. Aber ich fände es zielführender, wenn sich die Klimaschutzbewegung als „Erste Generation“ bezeichnen würde. Nämlich als die erste, die anpackt, um etwas besser zu machen.“

Grüne Ministerin und grüner Stahl

Dass dabei Ökologie und Ökonomie ausgewogen in den Blick genommen werden müssen, hat die Brost-Stiftung mit der Vergabe des Brost-Ruhr Preises 2023 betont. Bei der Auszeichnung von Mona Neubaur, stellvertretende Ministerpräsidentin und Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, erklärte Prof. Bodo Hombach, Vorsitzender des Vorstands der Brost-Stiftung:  „Ihre beispiellosen Verdienste bei der Förderung nachhaltiger und regionaler Wirtschaftspolitik haben unsere Entscheidung für diese Auszeichnung mit Überzeugung leicht gemacht. Durch ihre Weitsicht hat Frau Neubaur wichtige Impulse gesetzt, die darauf abzielen, Nordrhein-Westfalen aber auch das Ruhrgebiet innovativ zu stärken und zukunftsfähig zu machen.“  Die Grünen-Ministerin unterstützte in der Landesregierung u.a. die Förderung beim Umbau von ThyssenKrupp. Neubaur: „Mit bis zu 700 Millionen Euro wollen wir in den kommenden Jahren sicherstellen, dass im Herzen des Ruhrgebiets grüner Stahl aus den Produktionshallen kommt – und durch die entstehenden, enormen Bedarfe der Wasserstoffhochlauf Fahrt aufnehmen kann.“ Bei der Weitergabe des Preisgeldes von 20.000 Euro liegen der Anhängerin von Fortuna Düsseldorf ebenfalls junge Menschen am Herzen: Das Geld geht an die „Nordstadtliga“, seit 2001 eine über das gesamte Jahr laufende Straßenfußballliga im Dortmunder Norden. Sie wird durch das Jugendamt Dortmund, AWO Streetwork sowie Stadtteil-Schule Dortmund e.V. und über die Schulen und sozialen Einrichtungen umgesetzt. 

Wüst und Schluss!

Mit der vierten Staffel endet der BrostCast, der sich zu einem Erfolgsformat, das anregt und aneckt, entwickelte. „Der BrostCast ist zu einer spannenden Expedition geworden“, so Gastgeber Dr. Hajo Schumacher. „Mit jeder Staffel drangen die Gespräche tiefer in den gesellschaftlichen Dschungel des Ruhrgebietes. Und mit jeder Staffel wurde klarer, dass die nostalgischen Stereotypen aus der Ära von Kohle und Stahl den Ureinwohnern im Pott inzwischen gehörig auf die Nerven gehen.“

Diese Standortbestimmung würde vor allem Gerburg Jahnke unterschreiben, die vielfach ausgezeichnete Kabarettistin, Moderatorin, Schauspielerin und Regisseurin war „Gästin“ in der vorletzten Folge. Und räumte gründlich mit der Romantik des Steinkohlebergbaus sowie der Versuche, die Transformation des Ruhrgebietes mit aufwändigem Marketing zu begleiten, auf. „Metropole Ruhr sagt doch hier kein Mensch! Und der Slogan „Wir haben alles außer Kohle“ hat auch nicht gerade das Selbstbewusstsein der Menschen hier gestärkt.“ An denen hänge aber letztlich die Zukunft, deshalb ist die Misfits-Gründerin sauer auf alle, die dem Ruhrgebiet den Rücken kehren: „Wir müssen alle hierbleiben und unsere Kraft und Kreativität hier zusteuern.“ https://broststiftung.ruhr/haben-wir-echt-alles-ausser-kohle/

So sieht es auch Hendrik Wüst, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen und im Ehrenamt Kuratoriumsmitglied der Brost-Stiftung. Er sieht das Ruhrgebiet als Zukunftsregion, mit Perspektiven gerade für junge Menschen. Wüsts Antwort auf Schumachers Frage, was er denn als Ministerpräsident einem jungen Menschen in Gelsenkirchen raten würde: „Es gibt auch in Gelsenkirchen genügend freie Lehrstellen. Du bist genau richtig wie Du bist und wo Du bist! Pack an und nimm Dein Leben in die Hand.“

Gäbe es ein perfekteres Schlusswort für den BrostCast?!

Modern, erschreckend, ausgezeichnet

Die Brost-Stiftung unterstützt auch im kulturellen Bereich seit Jahren Formate, die sich mit innovativer Kommunikationstechnik an die Zuschauer und Hörer wenden. Nach dem „Reichsbürger“, in dem noch klassische Bühne und virtuelle Elemente auf den Zuschauer einwirken, wird die inzwischen mehrfach ausgezeichnete Inszenierung „Die Wand (360°)“ erst durch Anwendung einer VR-Brille und aufgesetztem Tonträger zum intensiven Erlebnis. Kritiker lobten: „Man ist auch ganz nah dran an blutigen Verrichtungen, die im alltäglichen Überlebenskampf so anfallen, etwa wenn ein entzündeter Zahn gezogen werden oder eine offene Wunde ohne Betäubung genäht werden muss.“

Regisseur Thomas Krupa und VR-Artist Tobias Bieseke erhielten jetzt für den unter der Intendanz von Christian Tombeil am Schauspiel Essen entstandenen VR-Film den

Deutschen Theaterpreis „Der Faust“, eine Auszeichnung von Theaterschaffenden für Theaterschaffende.  Neugierig geworden? Hier mehr: https://broststiftung.ruhr/eine-beunruhigende-meisterleistung/

Ruhrgebietsbilder auf Welttournee

Ein weiteres Beispiel für erfolgreiche Kulturförderung mit Leuchtturmcharakter bietet das Projekt „Von Fernen umgeben“, in dessen Mittelpunkt Kunstwerke von Dieter Nuhr stehen. Der im Osthaus Museum Hagen gestartete Ausstellungszyklus hat die Werke des bekannten Comedians inzwischen einmal um die halbe Welt und zurückgeführt. Über Venedig, Dakar und Rom gelangten die großformatigen Arbeiten, in denen Nuhr mit digitalen Pinseln seine eigenen Fotografien bearbeitet, nach Koblenz. Im Museum Ludwig im Deutschherrenhaus waren nicht nur die bekannten Ruhrgebietsmotive zu sehen, sondern auch neue Bilder Nuhrs, in denen er mit Gemälden zum Beispiel von Andy Warhol interagiert.

„Meine Werke leiten sich im Wesentlichen ab aus meinen Reisen durch Nah und Fern, aber auch aus dem, was Kunstgeschichte mir als Steinbruch offeriert“, führte Nuhr in die Koblenzer Bilderschau ein. „In Fotografien und Zeichnungen verarbeite ich, was ich auf meiner Lebensreise entdeckt habe. Ich betrachte die Welt als meinen Lebensraum und versuche diesen künstlerisch zu erforschen, festzuhalten, was ich gesehen habe, und Neues hinzuzufügen, in dem ich meine Erinnerungen bewahre und verwerte.“ Was ihm besonders nahe geht: „Es ist eine gewaltige Ehre, meine Bilder zwischen großen Künstlern wie Picasso, Anselm Kiefer oder Jesper Jones ausstellen zu dürfen.“

Akademie für Reviermenschen

Dieter Nuhr setzte nicht nur als bildender Künstler Akzente, auf dem Podium der Brost-Akademie bezog er in der Debatte mit Verfassungsrichter Peter Müller sowie der Journalistin Ulrike Demmer klar Stellung zum Thema Meinungsfreiheit in unserem Land, die laut aktuellen Umfragen 52 Prozent der Deutschen bedroht sehen.

„Wie kann man eine Debattenkultur haben, wenn sie gar nicht geführt wird“, so Nuhr. „Wir haben in Deutschland zum Beispiel ein Migrationsproblem, das beginnt bei Transferleistungen und berührt unter anderem die Frage der Frauenrolle vor dem Hintergrund muslimischer Zuwanderung. Aber diese Debatte wird in der Öffentlichkeit nicht geführt.“

Das Thema „Das wird man wohl noch sagen dürfen“ bildete 2023 den Auftakt einer Veranstaltungsreihe, in der die Brost-Akademie zum Zuhören und Mitreden einlud. Die Akademie ist Heimat für die gesellschaftspolitischen Aktivitäten der Stiftung unter dem Motto „aus dem Ruhrgebiet für das Ruhrgebiet. Alle gesellschaftlichen Bereiche, die vom Wandel besonders betroffen sind, werden in Praxisprojekten, Digitalformaten, Veranstaltungsreihen und Buchpublikationen beleuchtet.

„In einer Zeit tiefgreifenden Wandels muss es darum gehen, die Zeichen zu erkennen, brachliegende Ressourcen zu aktivieren und die Region als attraktiven Lebensraum zu fördern.“

Professor Bodo Hombach, Vorstandsvorsitzender der Brost-Stiftung und ehrenamtlicher Präsident der Brost-Akademie zu deren Gründungsidee 

So auch die alles überragende Debatte zu den Folgen von Klimawandel und Erderwärmung, in der Reinhold Messner Erfahrungen und Erkenntnisse eines Lebens inmitten einer teilweise menschenfeindlichen Umgebung in die Veranstaltungsreihe einbrachte. Und dabei demokratische Grundregeln in der Auseinandersetzung anmahnte. Es grenze an Erpressung, wie Tempo 100 auf Autobahnen oder ein 9-Euro-Ticket ultimativ eingefordert würden. „Wenn nicht anerkannt wird, dass es dazu politischer Prozesse bedarf, mache ich mir Sorgen um die Demokratie“, so der südtiroler Weltbürger.

Die Zukunft demokratischen Miteinanders gehört zu den Kernthemen der Akademie, die sich laut Frank Richter, Essener Polizeipräsident a.D. und Mitglied des Beirates der Brost-Akademie „als Sprachrohr für die Innere Sicherheit“ versteht.

Bei der Vorstellung des Buches „Rückzug des Staats? Das Spannungsfeld zwischen staatlicher und privater Sicherheit“ (Band 5 der Brost-Bibliothek) endete die Veranstaltungsreihe zum Thema „Innere Sicherheit“ in 2023.

Die Brost-Akademie hatte Autoren und Herausgeber des gleichnamigen Buches zur Diskussion eingeladen, neben Birgitta Radermacher (ehemalige Düsseldorfer Regierungspräsidentin) beteiligten sich Prof. Dr. Dorothee Dienstbühl von der Hochschule der Polizei des Landes Brandenburg, Sicherheitsunternehmer Friedrich P. Kötter (Kötter Unternehmensgruppe) sowie Heimo Krum (stellv. CIO FUNKE Mediengruppe) an der von BILD-Polizeireporter Frank Schneider moderierten Debatte. Fazit des Expertenaustauschs: Bei der modernen Kriminalitätsbekämpfung braucht die Polizei Freunde und Helfer aus allen Teilen der Gesellschaft.

In Zeiten sich überholender Schreckensmeldungen aus der ganzen Welt, begleitet von chaotisch anmutender Innenpolitik, ist ein wichtiges soziales Kernthema schon beinahe in Vergessenheit geraten: die Krankenhausreform der Bundesregierung. Dass Nordrhein-Westfalen mit der Reform der Strukturen deutlich besser vorankommt, führte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann auch im Rahmen einer Podiumsdiskussion der Brost-Akademie aus. Offen und überzeugend: „Es wird nicht alles zu 100 Prozent klappen.

Aktuell machen beispielsweise alle Unikliniken in NRW Miese. Mit einem Mix aus verschiedenen Leistungsbereichen könnte es aber gelingen, dass alle Krankenhäuser schwarze Zahlen schreiben.“

Von guten Lösungen „angesteckt“

Zur Zielperspektive der Brost-Akademie gehört, konkret und praktisch Impulse zur Veränderung des Lebensumfeldes der Ruhrgebiets-Menschen zu vermitteln. So wurden im Rahmen des ersten „Zukunftsforum NRW-Niederlande“ beim spannenden Austausch zwischen Entscheidern aus Wirtschaft und Politik Herausforderungen der Nachbarschaft entlang einer 400 Kilometer langen gemeinsamen Grenze thematisiert. Unter Schirmherrschaft von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst beschäftigten sich insgesamt fünf Panels mit den Themen Energie, Verkehr, Innovation und Wandel. Im Umfeld einer zunehmend verunsicherten Gesellschaft. „Statt Zukunftshoffnung und Aufbauwille kam irgendwann Kleinmut und Angst übers deutsche Land“, resümierte Professor Bodo Hombach. „Erst in kleinen Zirkeln. Die verbreiteten sich. Verteidigungsfähigkeit wurde als friedensfeindlich umgedeutet. Dann anschwellende Verdammung, gegenüber Forschung und Technik…“ 

Stellvertretend für die Mehrzahl der Teilnehmer zog WDR-Intendant Tom Buhrow nach zwei Tagen an der niederländischen Küste das ermunternde Fazit: „Ich habe in Noordwijk viel gelernt!“

Prof. Hombach führte dies auch darauf zurück, dass „der lösungsverliebte, ideologiefreie Pragmatismus unserer niederländischen Freunde“ ansteckend gewesen sei. „Der deutsch-niederländische Dialog war nicht nur informativ, er war an- und aufregend und motivierend. Wir können nicht nur Geschäftsbeziehungen vertiefen und anbahnen, sondern richtig viel voneinander lernen. Wir machen weiter.“

Zur Weihnacht grüßt Diogenes

Professor Bodo Hombach, Vorsitzender des Vorstandes der Brost-Stiftung, hat einen nachdenklichen Festtagswunsch formuliert:

„Die alten Griechen erzählten sich die Geschichte.
Es war einmal wieder Krieg, es ging gegen einen Nachbarstaat. Diogenes marschierte mit.

Er hatte einen großen Bogen dabei. Im Köcher waren keine Pfeile. Die Kameraden spotteten. „Was willst du mit einem Bogen ohne Pfeile?“ Diogenes gab zurück: „Kein Problem. Ich nehme die Pfeile, die der Feind herüberschießt.“ Großes Gelächter ringsum.

„Wenn er keine schießt?“, fragte einer. – „Dann brauche ich keine“, sagte der Philosoph.

Liebe Freunde, MitarbeiterInnen, Begleiter, wir wünschen uns allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein bitter nötiges Diogenes-Jahr.“

Mona Neubaur, Stellvertretende Ministerpräsidentin, Wirtschafts- und Klimaschutzministerin des Landes Nordrhein-Westfalen sowie aktuelle Preisträgerin des Brost-Ruhr Preises, wünscht sich und ihren Mitmenschen zum Jahreswechsel die Rückbesinnung auf bewährte Tugenden

„Im Ruhrgebiet wird nicht rumgejammert. Den Menschen hier reicht es nicht aus im Konjunktiv zu leben, hier sagt man: Wir wollen es jetzt wissen und packen es an! Dieser Ruhrpott-Charme beeindruckt mich immer wieder. Deswegen hat mich der Brost-Ruhr Preis auch ganz besonders berührt. Er gehört definitiv zu meinen Highlights 2023.“

Dr. Nicole Selbach, als Sektionsleiterin Palliativmedizin am Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum Trägerin des Brost-Ruhr Preises 2022, appelliert an menschliches Miteinander

„Die aktuellen Zeiten sind geprägt durch Konflikte, Krieg und wirtschaftliche Probleme.

Ich wünsche mir für die kommende Zeit ein „palliativeres“ Mit- und Füreinander, ausgehend von der ursprünglichen Wortbedeutung des schützenden Mantels. In dem das, was uns als Menschen ausmacht – die Menschlichkeit – wieder mehr im Fokus steht. In Deutschland und in der Welt!“


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