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Auch Fritz Pleitgen hört mit

Beim öffentlichen Gedenkkonzert an den Brost-Ruhr Preisträger erwartet Sie eine Welturaufführung

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„Tschö, Fritz Pleitgen, lebe wohl! Gut war’s, und ich find es toll, dass bei diesem Abschiedsgruß, ich und niemand lügen muss.“

Mit diesen Worten endet das zu Herzen gehende Gedicht, in dem sich Ulrich Harbecke bei der Trauerfeier von seinem Freund verabschiedete. In Würdigung und Gedenken an den früheren WDR-Intendanten und Preisträger des Brost-Ruhr Preises 2021 (verstorben am 15. September 2022 mit 84 Jahren) veranstaltet die Brost-Stiftung am 28. Oktober in der Kreuzeskirche Essen ein Philharmoniekonzert – in dessen Mittelpunkt erneut ein Werk von Harbecke stehen wird. Und zu dem die Brost-Stiftung alle Bürger herzlich einlädt!

„Als Hauptwerk des Abends kommt eine Sinfonie zur Uraufführung, die der WDR-Mann Ulrich Harbecke komponiert und seinem „Lieblingsintendanten“ gewidmet hat. Beide verband eine Freundschaft, die weit über das Dienstliche hinausging. Fritz Pleitgens Wunsch, das Konzert noch zu erleben, ist nun nicht mehr zu erfüllen. Er wird jedoch als Erinnerung an eine große Persönlichkeit gegenwärtig sein“, erklärt Prof. Bodo Hombach, Vorsitzender des Vorstandes.

„Mehr denn je bin ich überzeugt: Wir tun da etwas sehr Gutes, und es ist jede Anstrengung wert“

Ulrich Harbecke

Unter dem Titel „Rendevouz mit Ludwig“ hat Harbecke Ludwig van Beethovens „Fünfte Sinfonie in F-dur, op. 52“ bearbeitet. Der bekannte Schriftsteller, Pianist und Komponist setzte das berühmteste „Ta,ta,ta,ta…“ der Welt (Dauer rund 35 Minuten) in ein neues Licht. Oder wie es Hombach beschreibt: „Durch geistige ‚Windbestäubung‘ ist ein beeindruckendes Werk entstanden, das der Hörer mit Herz, Verstand und offenen Ohren genießen kann.“
Ulrich Harbecke beschreibt seine „Schicksalssinfonie“ als mal unterwürfig nahe an Beethovens Original, oft aber widerstrebend, frech und trotzig wie ein pubertierender Knabe, der sich mit Türknallen von seinem Übervater befreit. „Es entstanden zunächst die beiden kontaminierten Ecksätze und dann („lebensrettend“) zwei eigene Mittelsätze. So war´s dann am Ende meine Fünfte.“

„Die Brost-Stiftung bewahrt ihrem Preisträger von 2021 ein ehrendes Gedenken. Er war als Duisburger Junge und dann auf seinem Weg als Journalist durch die Weltpolitik dem Ruhrgebiet und seinen Bewohnern heimatlich verbunden“

Professor Bodo Hombach

Das Landespolizeiorchester NRW wird gemeinsam mit der Jungen Philharmonie Köln unter Leitung von Dirigent Scott Lawton die Sinfonie in der Kreuzeskirche (Kreuzeskirchstraße 16, 45127 Essen) uraufführen. NRW-Innenminister Herbert Reul hat die Schirmherrschaft des Abends übernommen. In dessen Verlauf nach der Begrüßung durch Professor Hombach zunächst Pablo de Sarasates „Zigeunerweisen“ sowie das „Konzert für Flöte und Orchester Nr. 1 in G-Dur“ von Wolfgang Amadeus Mozart unter Leitung von Volker Hartung vorgetragen werden.

Anmeldung unter veranstaltungen@broststiftung.ruhr


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